Kapstadt Blog

Emirates Flugangebot

Es gibt zahlreiche Gründe, um einen Flug nach Kapstadt zu buchen. Die Mother City verfügt über alles: wunderschöne Strände, lebhafte Lounges und Restaurants sowie 5-Sterne-Hotels, die man als Ausgangsbasis für die Erforschung der Stadt nutzen kann.

Aktuell bietet Emirates im Rahmen "30 Jahre Emirates ab Deutschland" Sonderkonditionen für Flüge nach Südafrika an. Diese beinhalten bis zu 30% Rabatt auf Economy Tarife bei Buchung bis 2. August 2017.

Link zum Reiseangebot nach Kapstadt

 

Wie ist das aktuelle Wetter am Tafelberg?

Wer wollte diese Frage vor einem Besuch auf dem Hausberg von Kapstadt nicht schon frühzeitg beantwortet wissen. Ist der Berg mit seinem weltbekannten Tischtuch bedeckt oder lohnt die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg, oder sogar ein einzigartiger Aufstieg mit den Wanderschuhen? Möchte man eines der neuen 7 Weltwunder besuchen ist eine korrekte Wettervorhersage doch sinnvoll. Natürlich ist ein direkter Augenschein - natürlich durch die Linse einer Webcam - sehr viel hilfreicher als manche Wetter-App.

Das Acornhouse | Oranjezicht, ein Gästehaus unter deutscher Leitung im Stadtteil Oranjezicht, bietet alle 15 Minuten die neuesten Live-Bilder vom Tafelberg. Zusätzlich gibt es dort auch eine Darstellung der aktuellen Wettersituation zur Ansicht.

Webcam am Tafelberg in Kapstadt

 

Webcam am Tafelberg

 

Villa in Knysna an der Gardenroute zu verkaufen

Heute stellen wir eine bezaubernde Villa im Cape-Georgianischen Stil vor. Die Villa besticht mit einem herrlichen, freien Blick auf die Lagune von Knysna an der Gardenroute. Die zweistöckige Villa mit einer Grundfläche von ca. 350m² wurde mit viel Liebe zum Detail und in höchsten europäischen Standards im Jahr 2000 erbaut und seitdem regelmäßig gewartet.

Villa im Cape-Georgianischen Stil an der Gardenroute

Diesen besonderen Ausblick unter der Sonne Südafrikas täglich genießen - Wer träumt nicht davon?
Leben Sie Ihren Traum in diesem großzügig geschnittenen und familienfreundlichen Haus. Eine atemberaubende Aussicht auf die Lagune von Knysna gepaart mit sehr guter Ausstattung und Bauqualität machen dieses Haus einzigartig.
Die zweigeschossige Villa wurde von einem Architekten gestaltet um Lebensqualität und südafrikanischen Lifestyle perfekt zu kombinieren. Dieses einzigartige Gebäude befindet sich auf dem östlichen Teil der Einfahrt zur Knysna Lagune.

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Godlecks Wa(h)lheimat

von Martin Kahl

Hermanus bietet einen weltweit einzigartigen Arbeitsplatz:

Ein Walschreier kündigt den Touristen den Besuch der Meeresgiganten an.

Über mangelndes Selbstbewusstsein kann sich Godleck Baleni, seines Zeichens einziger Walschreier der Welt, nicht beklagen: „Ich bin ein ziemlich charmanter Typ“, sagt er schmunzelnd. Mit den großen umgehängten Schildern, die ihn als „Whale Crier of Hermanus“ ausweisen, dem schwarzen Hut, den ein kleiner Wal schmückt, seinem Kelphorn und seinem breiten Lachen ist er in dem Fischerdorf inmitten der Touristen nicht zu übersehen.

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Südafrika richtet sich nach einem Eintragungssystem für Grundbesitz, in dem jedes Grundstück in einer grafischen Darstellung angezeigt wird und das Eigentumsrecht in einem der regionalen Grundbuchregister eingetragen wird, wo Urkunden öffentlich eingesehen werden können. Südafrika ist auf Grund der außerordentlichen Genauigkeit und einem garantierten Besitztitel weltweit dafür bekannt, eines der besten Grundbuchsysteme zu haben. Immobilien können folgenden Eigentümern gehören: Natürlichen Personen oder gemeinsamen Eigentümern mit ungeteilten Anteilen oder Rechtssubjekten, wie Gesellschaften, sogenannten „close corporations“ (d.h. personenbezogene Aktiengesellschaften für kleine und mittlere Unternehmen) oder Treuhandgesellschaften oder ähnlichen Rechtssubjekten, die außerhalb Südafrikas eingetragen sind.

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Auf den überlasteten Trampelpfaden des Himmels

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit über dem nördlichen Sambia. Eine Gewitterfront liegt drohend über dem Kupfergürtel, leichte Turbulenzen schütteln unseren kleinen Jet auf dem Flug von Johannesburg in die sambische Minenstadt Kitwe. Der kleine gelbe Klecks vorn am Firmament ist dem Piloten Ian Robertson bereits aufgefallen. "Das ist kein Stern, das ist ein anderer Flieger", sagt er. Der Jet ist auf Gegenkurs und hält weniger Höhenabstand als vorgeschrieben. Sicherheitshalber knipst Robertson mehrmals die Landescheinwerfer an und aus - eine Art Lichthupe. Auch die entgegenkommende Maschine blendet jetzt auf. "Er hat uns gesehen", murmelt der Pilot; die Situation ist unter Kontrolle.
 
Nicht immer verlaufen Begegnungen am Himmel über Afrika so glimpflich. Fast überall zwischen Tunesien und Botswana fliegen die Piloten auf Überseeflügen stundenlang auf Sicht - und wegen der fehlenden Radarüberwachung am Boden quasi blind. "Fliegen über Afrika schärft die Sinne", meint Robertson. Erst in Südafrika hat die Überwachung des Luftraums wieder europäische Standards. Dass es am Himmel über Afrika nicht öfter kracht, sei reines Glück, warnt auch die internationale Pilotenvereinigung. Einziger Ausweg im Moment: die Piloten kommunizieren untereinander und teilen sich ihre jeweilige Position aber auch die Wetterlage mit.

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Der Park im Herzen Kapstadts ist für Einheimische und Touristen gleichermaßen ein Ort der Erholung. Doch ursprünglich wurde die umfangreiche Anlage zu einem ganz anderen Zweck genutzt.

Ein warmer sonniger Tag in Kapstadt. Der Winter verliert langsam an Kraft und die Menschen in der Mother City strömen in die Parks und die Cafés, um die Sonne zu genießen.
Gerade im Company's Garden wird man viele Menschen treffen, die hier ihre Mittagspause verbringen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

Direkt an der Queen Victoria Street gegenüber dem Belmond Mount Nelson gelegen, ist der Park aus dem Stadtzentrum fußläufig zu erreichen.
Im Winter ist er jeden Tag von 7-19 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten von 7:30 bis 20:30. Der Eintritt ist frei.

Hier finden sich aber nicht nur parktypische Einrichtungen. Neben dem Sitz des südafrikanischen Parlaments gibt es hier verschiedene Museen, beispielsweise das South African Museum und die South African National Gallery, welche zu einem längeren Aufenthalt einladen.

Aber auch wer nur einen ausgedehnten Spaziergang in dem circa acht Hektar großen Park geplant hat, kann einiges entdecken. Neben verschiedenen Statuen südafrikanischer Persönlichkeiten gibt es beispielsweise eine Voliere mit verschiedenen Vogelarten und unterschiedlichen Gartenanlagen, unter anderem einen Rosengarten von 1929. Nicht zu übersehen sind außerdem die halbzahmen, sehr zutraulichen Eichhörnchen, die einem überall im Park über den Weg laufen.

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Essen am Kap: Tomatenbreedie, Bobotie, Steaks und frischer Fisch

Wer nach Südafrika reist, sollte nicht versäumen seine Delikatessen zu probieren. Denn ebenso wie die afrikaanse Sprache, zeichnet sich auch  die traditionelle Kap-Küche durch eine Vielzahl unterschiedlicher Einflüsse  aus. Stark beeinflusst wurde sie naturgemäß von den Holländern und
Deutschen, die in Diensten der Niederländischen Ostindien-Kompanie  (VOC) standen, aber auch durch die Hugenotten, die 1688 ans Kap kamen und sich in Franschhoek (Französische Ecke) als Winzer niederließen. Ihren ganz besonderen Charakter erhielt die Kapküche jedoch durch die  Sklaven, die Jan van Riebeeck schon kurze Zeit nach der Gründung  Kapstadts im Jahre 1652 aus Madagaskar und der holländischen  Besitzung Java (Batavia) an die Südspitze Afrikas bringen ließ.
 
Trotz ihres Namens ist die Herkunft der kapmalaiischen Küche weniger malaiisch als indonesisch geprägt und stark von indischen Einflüssen durchsetzt. Da viele Malaien bei Verwaltungsbeamten der VOC im Küchendienst standen und als Köche bei den burischen Siedlern hoch im Kurs standen, sind die indonesischen Einflüsse in der kapholländischen Küche klar herauszuschmecken. Kaum ein Essen, das nicht einen Prise Zimt hätte.  Charakteristisch sind milde Curryspeisen, die mehr der indochinesischen Küche fürs Süßsaure als der indischen Vorliebe zur Schärfe folgen. Daheim essen die Kapmalaien gerne Fleisch- und Fruchtspieße (Sosaties), Teigtaschen mit Gehacktem (Somoosa) oder Bobotie, ein im Ofen überbackener Curryauflauf aus gehacktem Lamm(rücken), Chutney und Eischnee.

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Boulders Beach

Wer kann sich schon dem witzigen Charme des etwas unbeholfen watschelnden Seevogels entziehen? Der Pinguin dient als Maskottchen, Kühlschränke und Eishockey-Teams sind nach ihm benannt und in europäischen Zoos zählen Pinguinmärsche zu besonderen Attraktionen für Groß und Klein. Warum der Pinguin auf der Beliebtheitsskala so weit oben steht, wird nicht nur auf seine unbestrittene Komik zurück geführt, sondern interessanterweise auch auf seinen aufrechten Gang und damit seiner Ähnlichkeit zur menschlichen Gattung.

An den Stränden von Simon’s Town kann der Besucher mit dem beliebten Frackträger auf Tuchfühlung gehen. Auf Holzstegen kann man durch das Naturschutzgebiet spazieren und die Tiere beim Sonnen, Brüten und Schwimmen beobachten. Bis auf wenige Meter kann man sich den neugierigen Brillenpinguinen nähern und wen das kalte Wasser des Atlantiks nicht abschreckt, kann sogar mit ihnen schwimmen. Aber Vorsicht bei Streichelversuchen, der Schnabel der Tiere ist stark und ein Biss kann tiefe Spuren hinterlassen.

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Das Gebiet von District 6 erinnert bis heute an die Umsiedlungen während der Apartheid. Seit Jahren soll es wiederbesiedelt werden, doch der Fortschritt ist kaum spürbar.

Wer vom Flughafen kommend die M3 stadteinwärts fährt, sieht auf Höhe von Vredehoek und dem Devil's Peak auf der rechten Seite eine große Brachfläche inmitten von besieltem Gebiet.

Was auf den ersten Blick wie Baufläche aussieht, hat eine traurige Geschichte hinter sich und blickt in eine ungewisse Zukunft.
Es handelt sich um den berüchtigten District 6. Dieses Viertel war ursprünglich ganz ähnlich wie Woodstock ein multiethnisches Zentrum in Stadtnähe, welches sich durch seine kulturelle Vielfalt auszeichnete.

Durch die vielen verschiedenen Einflüsse der Bewohner entwickelte sich hier beispielsweise eine bunte Musikszene, die unter anderem durch Jazz-Einflüsse gekennzeichnet war. Livemusik und Tanz waren Teil des Alltags.

1968 begann die südafrikanische Regierung im Rahmen des sogenannten "Group Areas Act" damit, das Viertel umzusiedeln und dem Erdboden gleich zu machen.

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Schnell, schneller, Gepard

von Steffi Walther

Das schnellste Landtier der Welt ist vom Aussterben bedroht – auf dem Inverdoorn Game Reserve widmet man sich seinem Schutz.

Erwartungsvolle Spannung liegt in der Luft. Nur das sanfte Rauschen des Windes durch das hohe Gras ist zu hören. Plötzlich Getrampel. In der Ferne taucht eine Staubwolke auf. In einem unglaublichen Tempo kommt sie näher. 100 Meter, 200 Meter... Drei Geparde stürmen daraus hervor. Jede Sehne dieser so muskulösen Tiere ist zum Zerreißen gespannt. Mit einer Leichtigkeit und Grazie, die nicht von dieser Welt scheint, rasen die anmutigen Geschöpfe ihrer Beute hinterher. Die Besucher auf den Aussichtsplattformen halten gebannt die Luft an. Dann schnappt sich die größte der drei Raubkatzen die Beute. Die Gäste schreien auf. Die Jagd hat ein Ende.
 
Auf dem Inverdoorn Game Reserve in der Karoo, zweieinhalb Stunden von Kapstadt entfernt, haben die Besucher die einmalige Gelegenheit, dieses Schauspiel hautnah mitzuerleben. Dabei wird ein Beute-Imitat, ein Huhn oder Hase aus Stofffetzen, an einem Seil befestigt, das dann in hoher Geschwindigkeit mit einer speziellen Winde eingefahren wird. Ein Prinzip, das auch bei Windhunderennen angewandt wird. Da Geparde – anders als die meisten Raubtiere – primär auf Sicht und nicht Geruch jagen, wird so ihr natürlicher Jagdinstinkt geweckt. Wie auf Kommando stürmen sie der vermeintlichen Beute hinterher. Dabei erreichen sie eine Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometer. Von null auf hundert in drei Sekunden. Das schafft kein Tyson Gay, kein Windhund und auch kein Ferrari. Geparde sind die schnellsten Säugetiere der Welt. Sprinter par excellence. Sie in Aktion zu erleben – das ist ansonsten höchstens in Fernsehdokumentationen möglich.

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Mit Beginn der langen Sommerferien kommt das Leben in Südafrika zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar weitgehend zum Stillstand. Während die Schwarzen zumeist in ihre Heimatdörfer auf dem Land fahren, beginnt für viele Weiße der alljährliche Treck aus dem Wirtschaftsmoloch Johannesburg an die Küste. Lange Karawanen von Geländewagen und Limousinen rollen nun die fast 1.500 Kilometer nach Kapstadt hinunter – und sorgen hier nicht nur für volle Straßen und Strände sondern oft auch überhöhte Preise in den Restaurants.
 
Ich verhalte mich gegenüber dem Ansturm wie bei einer überhitzten Börse - und ziehe in eine andere Richtung. Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl als im Auto durch die Weite des Swartlands, der Kornkammer des Westkaps, und später durch das Namaqualand Richtung Namibia zu jagen, auch wenn die Temperaturen gleich hinter der ersten Bergkette rasch über die 30 Grad-Marke klettern . Hier fliegt die Straße unter den Rändern, ohne dass der Horizont sich je zu ändern scheint. Eine Landschaft aus bizarren Wolkentürmen, aus Sternen, Stille, Weite und Einsamkeit, die die Menschen im südlichen Afrika nachhaltig geprägt hat – und dem Europäer heute ein daheim längst verloren gegangenes Freiheitsgefühl beschert.
 
Wer am späten Morgen in Kapstadt aufbricht, erreicht selbst mit ein paar Zwischenstopps den träge dahinfließenden Oranje, den Grenzfluss zu Namibia, problemlos vor Einbruch der Dunkelheit. Oft staut sich hier an seinen Ufern die Hitze zwischen den malerischen Hügelketten. Etwas weiter stromauf liegt in einer Flusswindung die zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründete Missionsstation Pella mit ihrer kleinen, weißgetünchten Kirche und einem Hain von Dattelpalmen. Selbst um Mitternacht fällt das Thermometer hier im Sommer selten unter 25 Grad. Die einspurige National Road schneidet nun derart grade durchs weite Land, dass man nachts die Lichter der Laster oft lange vor dem Passieren in der Ferne aufflackern sieht.
 
Nach rund 1000 Kilometer Fahrt ist schließlich die Abzweigung nach Westen erreicht, hinunter zum kalten Atlantik, dorthin, wo Namibia jeden Kilometer noch ein wenig trockener wird, bis die Farmzäune links und rechts der Straße enden und die Namib beginnt, die Wüste mit den höchsten Sanddünen der Welt, aus deren Nebel sich am Ende Lüderitzbucht wie eine koloniale Fata Morgana schält. Unvergesslich bleibt das bernsteinfarbene milde Licht, das in den beiden Stunden vor dem Sonnenuntergang die Halbwüste durchglüht. Zu arm ist unsere Sprache, um all die Brauntöne dieser Urlandschaft zu beschreiben. Am schönsten ist das südliche Afrika vielleicht dann, wenn die Sonne, wie jetzt im Hochsommer, über die Weite der Landschaft in eine dunkle, gewitterschwangere Wolkenbank scheint. Doch genauso schnell wie die Sonne am Morgen emporsteigt, versinkt sie am Abend.
 
Wie ein Stein fällt die Dunkelheit auf Afrika.
von Wolfgang Drechsler

Wandern am Tafelberg, in den Weinlands oder an der Garden Route

Südafrikas Wanderwege gelten noch immer als absoluter Geheimtipp, denn die Pfade entlang der Bergketten des Western Cape zählen mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt und heimischen Tierspezies zu den schönsten Routen auf dem gesamten Kontinent. Entgegen der Mehrzahl europäischer Strecken, welche ihre Entstehung größtenteils schlicht den hinterlassenen Spurrillen der Lasttiere zu verdanken haben, auf deren Rücken in vergangenen Zeiten zwischen zwei Ortschaften Handelswaren aller Art transportiert wurden, erschafften die Südafrikaner eigens zur Annehmlichkeit aktiver Spaziergänger und Bergsteiger aus Übersee Wanderwege abseits des Üblichen inmitten bis dato unberührter Natur.

 

So versteht es sich von selbst, dass die überwiegende Mehrheit dieser Pfade erst im 20. Jahrhundert entstanden ist und aufgrund dieser ihrer noch jungen Geschichte zumeist unerschlossene Gebiete mit atemberaubender Natur durchzieht. Zahlreiche Strecken verlaufen durch Naturreservate als auch Nationalparks und bilden ausnahmslos die genussvollste Methode, die außergewöhnliche Szenerie dieses einzigartigen Landstriches zu erleben.

 

Von kurzen Stecken zum Lustwandeln und Schlendern bis zu anstrengenden Märschen über mehrere Tage in bergigem, unebenem Terrain reicht das enorme Spektrum dieser Wanderwege. Bewusst haben wir aus dem Angebot die Strecken auserkoren, welche im Laufe eines Tages in angenehm zügigem Tempo innerhalb von 4-6 Stunden zurückgelegt werden können, um jedem einzelnen in der Gruppe zudem die Möglichkeit einzuräumen, zusätzlich einige Zeit für die Bandbreite an weiteren Attraktionen und Aktivitäten der jeweiligen Gegend erübrigen zu können.
Tygerfontain

Der Traum von der Villa am Strand kann jetzt für Sie wahr werden. Auf Tygerfontein entstehen Luxus-Häuser für Naturliebhaber. Den Strom gibt’s zum Nulltarif.

Unberührte Strände, eine naturbelassene Dünenlandschaft und eine Artenvielfalt, die man kaum anderswo auf der Welt so vorfindet. An der wildromantischen Westküste Südafrikas, rund 75 Kilometer von Kapstadt entfernt, befindet sich das private Naturschutzgebiet Tygerfontein. Hier, wo die Ruhe dominiert, der wilde Atlantik braust und Zeit zum Energietanken ist, möchte man am liebsten verweilen und dieses unbeschreiblich schöne Fleckchen Erde nie mehr verlassen.

Haus am Meer

Und das muss man auch nicht! Das ökologische Projekt Tygerfontein macht den Traum von einem Leben am Meer wahr. Rund 24 Häuser sollen künftig zum Kauf angeboten werden, die eine autarke Lebensweise durch die Eigenversorgung von Strom und Wasser ermöglichen.

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Sex in der Wüste

von Stefanie Walther

Ronnies legendärer Sexshop auf der Route 62

Ein Sexshop ist wohl so ziemlich das Letzte, was man auf der tristen Strecke zwischen Ladismith und Barrydale erwarten würde. Soweit das Auge reicht nichts als trockene Erde, verdorrte Büsche und ein schier endloser Himmel. Typisch Karoo eben. Kein Wunder also, dass man das weiße Häuschen in der Ferne für eine Fatahmorgana hält. Beim Näherkommen ist es aber immer noch da, und in dicken roten Lettern ist „Ronnies Sex Shop“ an die schneeweiße Wand gepinselt. Ein Sexshop in der Wüste, wer hätte das gedacht!
 
Zahlreiche Bremsspuren verraten, dass so mancher vor Überraschung heftig in die Eisen gegangen ist, und die vielen parkenden Autos beweisen, dass ein Sexshop in der Wüste zahlreiche Besucher anzieht. Die Terrasse ist voll. Neben verschwitzten Bikern sitzen Touristen mit Schlapphut und Fotoapparat. Ein paar junge Typen drehen Zigaretten, trinken Bier und starren den vorbeilaufenden Mädels auf den Hintern. Aus den Lautsprechern dröhnt AC/DC, und eine halbnackte Pamela Anderson beobachtet die Szene von ihrem Poster neben der Eingangstür.

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