Kapstadt Blog

Eine Reise nach Südafrika – warum sie sich lohnt

Südafrika hat schon längst die Herzen von vielen deutschen Urlaubern erobert. Warum ist das so? Ganz einfach. Das Land hat einfach viel zu bieten. Für alle Menschen, die nach einem geeigneten Einstiegsland auf dem afrikanischen Kontinent suchen, ist Südafrika das ideale Land. Denn eines ist klar. Kein Land in Afrika ist so europäisch wie Südafrika. Darüber hinaus kann man sich hier an einer vielfältigen Kultur und Landschaft erfreuen.

Schöne Landschaften in Südafrika

Die Landschaften sind in diesem Land unheimlich schön. Man wird von den vielen faszinierenden Orten und einzigartigen Landschaften so richtig verzaubert. Darüber hinaus bietet das Land viele Panoramastraßen und Wasserfälle, die man sonst nirgendwo sieht.

Wildlife wie man es sonst nie gesehen hat

Wer kann schon behaupten wilde Tiere außerhalb des Zoos gesehen zu haben? Es gibt im ganzen Land viele Nationalparks und Tierreservate, die für eine spannende und abenteuerliche Safari sorgen. Am besten packt man gleich sein Fernglas ein und begibt sich auf eine atemberaubende Reise.

(Fast) Immer gutes Wetter

Ein weiterer Grund, warum man unbedingt nach Südafrika reisen sollte, ist das gute Wetter. Die Sonne ist ständig am Scheinen und das Klima ist unheimlich angenehm. Daher ist es kein Wunder, dass viele deutschen Urlauber aus ihrem Land herauswollen. Das gute Wetter sorgt natürlich auch dafür, dass man immer gute Laune hat, was in einem Urlaub natürlich von größter Wichtigkeit ist.

Jetlag?

Die Reise nach Südafrika dauert ca. 10 Flugstunden. Trotzdem muss man aber keine Angst vor einem Jetlag haben. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa ist während der deutschen Winterzeit nur eine einzige Stunde. Während in Deutschland Sommerzeit herrscht, ist die Zeit sogar die gleiche. Auch die Anreise ist problemlos und kann ganz entspannt vorgenommen werden. Wenn man nach Südafrika reisen will, fliegt man in der Regel von Frankfurt oder von München und das ohne Zwischenstopp.

Nicht vergessen schöne Bilder in Südafrika zu machen

Da Südafrika ein schönes Land ist, sollte man auf keinen Fall vergessen schöne Bilder zu machen. Nach dem Urlaub kann man das schönste Bild ausdrucken und in einen Bilderrahmen tun. Auf diese Weise kann man sich zu jedem Zeitpunkt an die schöne Zeit in Südafrika erinnern.

Sonderangebote der Thokozani Lodge

Best Preis Angebot

Bei Direktbuchungen über unsere Webseite erhalten Sie einen Rabatt auf Ihre Übernachtungsbuchung. Verpassen Sie nicht die günstigen Preise für unserer Zimmer, wenn Sie Ihren Aufenthalt rund um Krüger Nationalpark und die Panorama Route planen.

Frühbucherrabatt

Nutzen Sie unseren Frühbucherrabatt bei direkter Buchung Ihrer Übernachtungen über unsere Webseite. Planen Sie ihren Urlaub mindestens sechs Monate im Voraus und buchen ein Zimmer für mindestens zwei Nächte in unserer wunderschönen Lodge. Planen sie auch ihre Touren auf die Panorama Route und in den weltberühmten Krüger Nationalpark

Wie Sie uns schnell und einfach finden

Die Thokozani Lodge befindet sich nur ca. 10 Minuten vom Flugghafen Nelspruit entfernt. Eine Kombination von Urlaubstagen in Kapstadt und dem Krügerpark ist damit sehr einfach möglich.

 

Das Team von der Thokozani Lodge freut sich auf Ihren Besuch.

Webseite Unterkunft buchen

Thokozani Lodge am Krüger NAtionalpark (KNP)

Historie der Thokozani Lodge

Die Thokozani Lodge in direkter Nähe des Krüger Nationlaparks wurde 1926 erbaut. Damals hatten sich englische Offiziere, nach ihrem Dienst in Indien, hier niedergelassen und mehrere Häuser gebaut. Zur Erinnerung an ihre Dienstzeit haben sie die Straße "Jatinga", nach einem Ort in der indischen Provinz Assam, benannt. Der Altbau der Lodge wurde in einem Bogen erbaut und hatte den Ursprungsnamen "Half Moon Cottage". Trotz der Umbauten und Erweiterungen im Laufe der Zeit hat die Lodge nichts von ihrem Charme verloren. Durch die Ausrichtung der Terrasse, der Zimmer und auch der Bungalows nach Westen, kann man dort wunderschöne Sonnenuntergang erleben. Der tolle Garten, der große Pool und die ruhige Lage laden zum Ausruhen und Entspannen nach einer umfangreichen Safari-Tour ein.

Bereits 2009 wurde die Thokozani Lodge vom deutschstämmigen Holger Hänning gekauft, der damals mit seiner Frau nach Südafrika ausgewandert ist. In den neun Jahren vor der Auswanderung ins südliche Afrika, sind die Beiden jedes Jahr für drei bis vier Wochen auf Urlaub durch Namibia, Botswana und Südafrika gereist und haben dadurch sehr viel von den verschiedenen Kulturen und Tierwelten gesehen.

Touren in den Krüger Nationalpark und zur Panoramaroute

Den weltberühmten Krüger Nationalpark in unmittelbarer Nähe zu haben, ist ein großes Privileg. Es ist einfach toll, die vielfältige afrikanische Tierwelt so hautnah erleben zu können. Jede Jahreszeit hat ihre eigene Faszination, oder seien es die großen oder kleinen Tiere und auch die verschiedenartigen Landschaften.

Ein weiteres Highlight ist die nahe gelegene Panoramaroute. Die vielen Wasserfälle, Aussichtspunkte und Landschaften sind immer wieder schön anzusehen und laden zum Fotografieren ein. Selbst nach nunmehr acht Jahren fährt der Inhaber mit seinen Gästen immer wieder gern zur Panormaroute um die einzigartige Landschaft zu genießen.

Aber auch für aktive Gäste gibt es hier sehr viele verschiedene Aktivitäten zu erleben. Reiten, Mountainbiking, Quart fahren, Rafting, Kloofing und einiges mehr.

Gästebewertung der Thokozani Lodge auf Tripadvisor

Unser Gastgeber Holger betreibt eine urige und sehr stimmungsvolle Lodge fernab der Touristenströme, nur ca. eine halbe Stunde außerhalb von Nelspruit gelegen. Wir bewohnten zwei Chalets, die voll ausgestattet waren mit Kochgelegenheit, Kühlschrank, Kaffeebar, Braaiplatz und einer Klimanlage / Heizung. Zu unserer Unterkunft gehörte ein üppiges Frühstück, das keine Wünsche offengelassen hat. Über die Lodge konnten wir auch eine 4-tägige Tour in den Krügerpark buchen. Zum Gate der Krüger Nationalparks waren es nur 40 Minuten. Wir wurden vom Guide Chris (many thanks to you!) an der Lodge abgeholt und liebevoll betreut.

Schnell, schneller, Gepard

von Steffi Walther

Das schnellste Landtier der Welt ist vom Aussterben bedroht – auf dem Inverdoorn Game Reserve widmet man sich seinem Schutz.

Erwartungsvolle Spannung liegt in der Luft. Nur das sanfte Rauschen des Windes durch das hohe Gras ist zu hören. Plötzlich Getrampel. In der Ferne taucht eine Staubwolke auf. In einem unglaublichen Tempo kommt sie näher. 100 Meter, 200 Meter... Drei Geparde stürmen daraus hervor. Jede Sehne dieser so muskulösen Tiere ist zum Zerreißen gespannt. Mit einer Leichtigkeit und Grazie, die nicht von dieser Welt scheint, rasen die anmutigen Geschöpfe ihrer Beute hinterher. Die Besucher auf den Aussichtsplattformen halten gebannt die Luft an. Dann schnappt sich die größte der drei Raubkatzen die Beute. Die Gäste schreien auf. Die Jagd hat ein Ende.
 
Auf dem Inverdoorn Game Reserve in der Karoo, zweieinhalb Stunden von Kapstadt entfernt, haben die Besucher die einmalige Gelegenheit, dieses Schauspiel hautnah mitzuerleben. Dabei wird ein Beute-Imitat, ein Huhn oder Hase aus Stofffetzen, an einem Seil befestigt, das dann in hoher Geschwindigkeit mit einer speziellen Winde eingefahren wird. Ein Prinzip, das auch bei Windhunderennen angewandt wird. Da Geparde – anders als die meisten Raubtiere – primär auf Sicht und nicht Geruch jagen, wird so ihr natürlicher Jagdinstinkt geweckt. Wie auf Kommando stürmen sie der vermeintlichen Beute hinterher. Dabei erreichen sie eine Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometer. Von null auf hundert in drei Sekunden. Das schafft kein Tyson Gay, kein Windhund und auch kein Ferrari. Geparde sind die schnellsten Säugetiere der Welt. Sprinter par excellence. Sie in Aktion zu erleben – das ist ansonsten höchstens in Fernsehdokumentationen möglich.

Die getürkte Beutejagd dient aber keinesfalls der Unterhaltung der Touristen. Ganz im Gegenteil. Inverdoorn ist ein Schutzreservat, das sich unter anderem um den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Geparde bemüht. Neun davon leben im Reservat. Sie alle stammen aus Aufzuchtstationen und kennen das Leben in freier Wildbahn nicht. Langfristiges Ziel des sogenannten Inverdoorn Cheetah Rehabilitation Program ist es, die Tiere in die Wildnis zu entlassen und so den Bestand freilebender Geparde zu sichern.
 
Um dieses schwierige Unterfangen zu realisieren, müssen sich die Großkatzen regelmäßig bewegen und natürlich jagen. Die Jagdsimulation ist eine weltweit übliche – und effektive – Methode dafür. „Auch wenn wir keine Touristen hätten, würden wir die Tiere laufen lassen. So bleiben sie in Form und erlernen die überlebensnotwendige Beutejagd. Zudem stimuliert die Bewegung die Hormonproduktion der Geparde, was dazu führt, dass sie sich besser fortpflanzen. Die Tiere lieben das tägliche Rennen, wir zwingen sie nicht dazu. Es ist ihr natürlicher Trieb“, erklärt Inverdoorn-Eigentümer und Geschäftsführer Damien Vergnaud. „Dass die Gäste bei dem täglichen Training zuschauen dürfen, hat einen ganz anderen Hintergrund“, verrät der Tierliebhaber. „Wir möchten die Besucher aufklären, denn der Gepard steht kurz vor der Ausrottung. Sie sollen die Tiere nicht nur sehen, sie sollen sie fühlen und erleben. Dabei erklären wir ihnen die Situation und Problematik und informieren sie über den Erhalt der Art. Und hoffentlich nehmen unsere Gäste davon ein Stück mit nach Hause.“
 
Geparde waren einst über fast ganz Afrika sowie Teile Asiens verbreitet. Die rücksichtslose Jagd nach den Tieren führte dazu, dass sie heute fast nur noch in Afrika südlich der Sahara anzutreffen sind. Ihre Zahl wird auf 10.000 geschätzt. Das ist ein Zehntel des Bestands von vor 20 Jahren. Die Population sinkt weiter, denn sie besitzen nicht die körperlichen Voraussetzungen, ihren Nachwuchs erfolgreich gegen stärkere Raubtiere zu verteidigen.
 
So sterben etwa 90 Prozent der Jungtiere im ersten Lebensjahr. Die Tiere, die überleben, werden oft von Farmern getötet. Da ihr natürlicher Lebensraum immer weiter eingeschränkt wird, sind die Wildkatzen gezwungen, auch auf Farmland auszuweichen. Die ansässigen Farmer sehen sie als Bedrohung für ihre Herden und erschießen sie. Oder sie landen in Schutzreservaten. In Gefangenschaft vermehren sie sich allerdings mehr schlecht als recht. Kommt es dennoch zur Paarung, besteht immer noch die Gefahr, dass der Embryo nicht lebensfähig ist, weil Geparde aufgrund der Jahrhunderte langen Ausrottung eine auffällig niedrige genetische Variabilität aufweisen und es oft zu Missbildungen kommt.
 
Es steht also nicht gut um die Sprintweltmeister. „Wird nichts unternommen, sind die Tage der Geparde gezählt“, prophezeit Vergnaud. „Wir möchten mit unserem Programm dazu beitragen, dass diese Tiere in der Wildnis erhalten bleiben. Denn was wäre Afrika ohne seine Geparde?“