Kapstadt Blog

In Afrika kann man die Seele so richtig baumeln lassen. Die Uhren laufen hier schließlich ganz anders. Es befällt einen ein Gefühl von unbegrenzter Freiheit. Es erwarten den Besucher viele Nationalparks und Wildschutzgebiete, wo man sich die verschiedensten Tiere aus nächster Nähe und in freier Wildbahn ansehen kann. Eine Zeitverschiebungvon einer Stunde gibt es nur von November bis März (deutsche Winterzeit), reist man auch ausgeschlafen an sein Reiseziel in Afrika.

Reisevorbereitungen Südafrika

Bevor man nach Südafrika oder nach Kapstadt reist, sollte man sich intensiv auf die Reise vorbereiten. Kapstadt stellt einen der schönsten Orte auf dem gesamten Kontinent dar. Wenn man sich vor Reiseantritt über die Stadt und das Umland ausreichend informiert, so ist man während seines Urlaubs ganz klar im Vorteil. Entscheidend ist natürlich auch, dass man einen Besuch zum Arzt macht und einen Check-up durchläuft.

Darüber hinaus sollte man sich schon vor Reiseantritt einen Mietwagen organisieren. Wenn man das im Internet macht, bekommt man einen Mietwagen viel günstiger. Darüber hinaus sollte auch seine Brille überprüfen. Ist sie noch in Ordnung oder muss die gereinigt werden? Bei einem Optiker aus Osnabrück kann man diese Dinge für seine Brille erledigen.

Weiterhin sollte man überprüfen, ob man auch genügend Kontaktlinsen hat. Diese bekommt man normalerweise auch vor Ort. Doch kann man sich viel Zeit und Mühe für die Suche sparen, wenn man ein Paar mit Ersatzpaar in den Urlaub mitnimmt. Auf diese Weise ist man immer bestens ausgerüstet und für den Notfall vorbereitet. Eine Kombination aus Brille und Kontaktlinsen ist für den Urlaub immer sehr sinnvoll.

Südafrika und Kapstadt mal ganz anders erleben

In Kapstadt kann man sich von den intensiven Farben Afrikas so richtig faszinieren lassen. Besonders Südafrika bietet unendlich weite Horizonte und hervorragende Kombinationen aus Safari- und Badeverlängerungen. So kann man in der Sonne auftanken und am Meer schwimmen oder einen schönen Spaziergang machen.

Natürlich muss man während der Reise nicht auf seinen üblichen Komfort verzichten. Reiseanbieter raten zudem dazu eine Auslandreisekrankenversicherung abzuschließen. Auf diese Weise ist man auch im Ausland immer bestens ausgerüstet, sofern es zu einem unerwarteten Unfall kommen sollte.

Insgesamt ist Kapstadt zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Viele Deutsche reisen jedes Jahr nach Südafrika und sind von diesem einzigartigen Urlaubsort regelrecht fasziniert.

Kapstadt gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Die Stadt liegt am Fuße des Tafelberges und kiegt am Atlantik. Die Stadt stellt das beliebteste Reiseziel in Südafrika dar. In Kapstadt leben 2,3 Millionen Einwohner aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Der Urlaub in Kapstadt ist natürlich nicht mit einem klassischen Urlaub in einer Ferienwohnung am Balaton zu vergleichen.

Kapstadt und Südafrika sind anders. Kapstadt gleicht einem Paradies für kreative Menschen. Es gibt hier zahlreiche Filmproduktionen, Foto-Shootings und Musikdrehs. In den vielen Bars pulsiert das Leben. Es locken hervorragende Restaurants sowie herrschaftliche Weingüter Genießer aus aller Welt an.

Dazu kommen hervorragende Shoppingmöglichkeiten und ein günstiger Wechselkurs. Somit sind auch die besten Bedingungen für einen Traumurlaub geschaffen.

Der Flug nach Kapstadt dauert natürlich ein bisschen. Doch ist man endlich angekommen, sollte man die Stadt gleich mit Kajak und Katamaran erobern. Darüber hinaus sollte man bei dieser Gelegenheit gleich das Nationalgetränk Rooibos-Tee kosten. Der beste Ort, wo man diesen schönen Tee genießen kann, ist in Claremont. Im O Ways Teacafé gibt es 80 verschiedene Sorten Tee. Ach die Menüs werden mit diesem Nationalgetränk zubereitet. Es eignet sich ideal als Grundlage für Süßspeisen. Auch wer Kaffee mag, kann hier fündig werden.

Wer sehr hungrig ist, der sollte unbedingt die Steaks probieren. Südafrika ist ein wahres Eldorado für Fleisch-Fans. Die zartesten Steaks findet man im „Tinswalo Atlantic Lodge“ Restaurant. Auf der Terrasse genießt man einen wunderbaren Blick auf den Atlantik und die Lichter. Die Rindersteaks schmecken natürlich hinreißend. Auch die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit der Mitarbeiter im Restaurant sorgen für einen unvergesslichen Abend.

Am nächsten Tag schaut man sich am besten die Künstlerszene an. Mit einer geführten Tour begibt man sich in das ehemalige Industriegebiet, welches insbesondere Studenten und junge kreative Menschen anzieht.

Vergessen darf man auch nicht, dass Südafrika für seine herzhaft leckeren Weine bekannt ist. Ohne Weinprobe sollte man das Land auf keinen Fall verlassen. Sehr angesagt sind an dieser Stelle die modernen Verköstigungsräume der Durbanviller Weinberge.

Am besten fliegt man nach Kapstadt von Frankfurt am Main aus. Außerhalb der Hauptsaison kann man günstige Flüge in diese schöne Weltstadt ergattern.

Ein echtes Abenteuer mit der Yacht ist die Fahrt von Santorini nach Kapstadt. Mit dem Yachtcharter Santorini kann direkt auf der griechischen Insel gestartet werden. Doch hier braucht es vor allem eine sehr gute Planung sowie ausreichend Vorbereitungszeit.

Über den Suezkanal nach Kapstadt

Wer darüber nachdenkt, eine außergewöhnliche Reise zu machen und dabei auf die Segelyacht zu setzen, der hat gleich zwei Wege, die von Santorini nach Kapstadt führen. Besonders bekannt ist der Weg über den Suezkanal. Über Port Said geht es hier durch die Meerenge und weiter an der Küste entlang. Während die Yacht vor der Küste von Saudi Arabien, Ägypten, dem Sudan und Eritrea entlangsegelt, eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die Landschaften. Durch den Golf von Aden geht es weiter an Somalia vorbei. Ist ausreichend Zeit vorhanden, können Abstecher auf die Seychellen und nach Mauritius sowie  nach Madagaskar geplant werden. Von Madagaskar aus ist Südafrika schon bald am Horizont zu sehen. Vorbei an Port Elizabeth kann Kapstadt angelaufen werden.

Über die Meerenge von Gibraltar nach Kapstadt

Eine weitere Möglichkeit, in Richtung Kapstadt mit dem Segelschiff aufzubrechen, ist der Weg über die Meerenge von Gibraltar. Wer noch länger entlang der Küste von Europa segeln möchte, der kann sich für diesen Weg entscheiden. Mit der Segelyacht geht es von Santorini weiter in Richtung Malta und vorbei an Tunis. Über das Tyrrhenische Meer führt die Reise zwischen Spanien und Algerien entlang bis zur Meerenge von Gibraltar. Bei dieser Reise ist es möglich, die Kanarischen Inseln als eines der Zwischenziele auszuwählen. Gran Canaria oder auch Teneriffa bieten sich für einen kleinen Abstecher an. Entlang der Küste von Mauretanien, Senegal und Gambia geht es weiter Richtung Elfenbeinküste. Der Weg ist relativ lang. Auch die Küstenbereiche von Gabun, Kongo und Angola sowie Namibia werden hier berührt. Schließlich ist das Ziel erreicht.

Das Chartern einer Yacht ist eine sehr gute Möglichkeit, auch dann eine Segelreise machen zu können, wenn keine eigene Yacht vorhanden ist. Dennoch sollte immer mitgeteilt werden, in welche Richtung die Reise gehen soll. So ist die Absicherung vorhanden, dass die Reise mit der Segelyacht auch aus Sicht des Vermieters problemlos durchgeführt werden kann.

Auch 2019 werden die jährlichen Wartungsarbeiten an der Seilbahn auf den Tafelberg wieder turnusgemäß im südafrikanischen Winter durchgeführt. Hierzu bleibt die weit über Kapstadt hinaus bekannte Bahn im Juli und August 2019 für insgesamt sechs Wochen geschlossen.

Als Termin für die diesjährigen Wartungsarbeiten wurde folgender Zeitraum festgelegt, in dem keine Besucher den Tafelberg mit der Seilbahn erreichen können:

Montag, den 8. Juli 2019 bis Sonntag, den 18. August 2019

 

Ticketpreise Tafelberg-Seilbahn

Die Ticketpreise für Erwachsene belaufen sich bis Ende August 2019 auf R310 in den Vormittagsstunden (bis 13 Uhr) und am Nachmittag auf R290. Vergünstigungen gibt es für Kinder, Stundenten, südafrikanische Renter.

Fahrzeiten Tafelberg-Seilbahn 2019

Die üblichen Fahrzeiten auf den Tafelberg gestalten sich in 2019 wie folgt:

Februar + März 2019
First car up at 8:00am
Last car up at 7:00pm
Last car down at 8:00pm

April 2019
First car up at 8:00am
Last car up at 6:30pm
Last car down at 7:30pm

1. Mai - 31. August 2019
First car up at 8:30am
Last car up at 5:00pm
Last car down at 6:00pm

Die englische Premier League als Beispiel für Südafrika

Wenn es um Sport in Südafrika oder Kapstadt geht, stehen Rugby und Cricket sicherlich ganz oben in der Liste der beliebtesten Sportarten. Es mag daher nicht verwundern, dass Südafrika in den beiden Sportarten auch zu den Topfavoriten zählt und bei der letzten Rugby-Weltmeisterschaft 2015 zumindest den dritten Platz erreichen konnte. Doch auch der Fußball ist immer mehr im Kommen in dem Land. Dies konnte man besonders nach der Weltmeisterschaft 2010 bemerken, bei der Südafrika als Gastgeber fungierte. Für diesen Anlass wurde auch das Kapstadt-Station gebaut, welches bis zu 68.000 Zuschauer aufnehmen kann. Doch wenn es um die Entwicklung des Fußballs im Lande geht, kann man eine Menge vom englischen Fußball lernen. 

Bei einem Besuch von Kapstadt lohnt sich ein Besuch des Stadions. Seit der WM wird das Stadion für manche Rugbyspiele, Konzerte und andere Veranstaltungen verwendet. Außerdem ist es das Heimstadion für die beiden Kapstadt-Fußballmannschaften. Diese wären Ajax Cape Town, ein Ableger des berühmten europäischen Vereins Ajax Amsterdam, sowie der Erstligist Cape Town City. Doch auch wenn die Besuche von Fußballspielen sich aufgrund der häufig ausgelassenen Stimmung lohnen, liegt der südafrikanische Fußball hinter den europäischen Pendants zurück wenn man die Ligen miteinander vergleicht. Was die Leistung angeht gilt dies besonders für die Ligen der "großen Fünf" - nämlich der spanischen La Liga, der französischen Ligue 1, der italienischen Serie A, der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League. Dementsprechend finden sich dort auch die besten Mannschaften der Welt. Betrachtet man die Erfolge von Mannschaften in den großen europäischen Wettbewerben wie der Champions League oder der Europa League, wird die Liste dabei von Spanien angeführt. Mit 13 Siegen konnte keine andere Mannschaft als Real Madrid so häufig die Champions League gewinnen, gefolgt von AC Milan mit sieben Siegen und FC Liverpool, Bayern München und Barcelona mit jeweils fünf Siegen.

Abgesehen von den rein internationalen Siegen wird die Premier League häufig als die wettbewerbsstärkste Liga betrachtet, da Preisgelder von den Rundfunkanstalten gleichermaßen verteilt werden. Vereine verdienen somit in der höchsten englischen Liga viel mehr als alle ihre internationalen Konkurrenten. Dies gilt somit auch für mittelmäßige englische Vereine, die internationale Topvereine Bayern München oder Real Madrid in den Schatten stellen können. Die Gelder ermöglichen Außenseitern somit ebenfalls Chancen in der Premier League zu haben und macht die Liga für internationale Fans so interessant. Dieses Phänomen wird durch die Buchmacher ebenfalls bestärkt. Wer bei Premier League Wetten auf eine Mannschaft setzen will, muss im Voraus der Spiele besonders stark die Quoten im Auge behalten, um auf etwaige Veränderungen reagieren zu können. Der aktive englische Fußball sorgt damit natürlich auch dafür, dass die Einschaltquoten und die Bekanntheit der englischen Topliga ganz oben bleiben. 


Bildquelle: Pixabay

In Afrika ist die südafrikanische Premier Soccer League eindeutig die finanzstärkste Liga, da man auf kluge Fernsehverträge mit Super Sport oder SABC gesetzt hatte. Dennoch konnte dies international noch nicht stark umgesetzt werden. In der afrikanischen Champions League haben südafrikanische Mannschaften nur zwei Mal gewinnen können, während ägyptische Vereine mit 14 Titeln die Liste dominieren. Eine Anpassung des südafrikanischen Ligensystems nach Vorbild der egalitären Finanzierung der englischen Liga könnte mehr Chancenverteilung erzeugen und damit mehr Teams die Möglichkeit geben auch internationale Erfolge erzielen zu können. 

Austrian Airlines wird ab 27. Oktober 2018 zwei Mal pro Woche nach Kapstadt fliegen. Die Flüge werden mit einer Boeing 777 durchgeführt.

Ab Winterflugplan 2018/19 fliegt Austrian Airlines zwei Mal pro Woche nach Kapstadt/Südafrika

Die Marktbedingungen haben sich in den letzten Monaten deutlich verbessert, daher sehen wir wieder Potential. Und die Nachfrage ist da," sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. "Mit Kapstadt erweitern wir unser Angebot an touristischen Fernreisezielen im Winter."

Die Boeing 777 hat eine Sitzplatzkapazität von rund 300 Sitzplätzen. Aktuell hat Austrian Airlines sechs Boeing 767 und fünf Boeing 777 in ihrer Langstreckenflotte. Mit der zusätzlichen Boeing 777 erweitert Austrian Airlines diese auf in Summe 12 Flugzeuge.

Die Premium Economy wird für diesen Flug nach Kapstadt angeboten.

Zu den neuen Destinationen wird man neben der Economy und Business Class dann auch bereits mit der Premium Economy fliegen können (Diese ist allerdings erst ab September 2017 buchbar). Denn ab kommenden Herbst werden alle Langstreckenflugzeuge der Austrian Airlines Schritt für Schritt mit einer Premium Economy ausgestattet. In der "Premium Eco" werden den Fluggästen eigene Sitze mit größerem Neigungswinkel, mehr Sitzabstand und breiterer Sitzfläche angeboten. Dazu kommen ein im Vergleich mit der Economy-Class größerer Bildschirm für das On-Demand-Entertainment und ein aufgewertetes Catering.

Kapstadt im Winterflugplan 2018/2019

Kapstadt wird nur im Winterflugplan jeweils dienstags und samstags von Wien aus angeflogen. Die Flugdauer von Wien nach Kapstadt beträgt rund 11:25 Stunden. Tickets werden ab 27. Oktober 2017 unter www.austrian.com, telefonisch unter +43 (0) 5 1766 1000 oder im Reisebüro buchbar sein.

Strecke Flugnummer Flugtage Flugzeiten (lokal)
Wien - Kapstadt OS 31 Di, Sa 10:15 - 22:40
Kapstadt - Wien OS 32 Mi, So 00:20 - 10:50

Wie ist das aktuelle Wetter am Tafelberg?

Wer wollte diese Frage vor einem Besuch auf dem Hausberg von Kapstadt nicht schon frühzeitg beantwortet wissen. Ist der Berg mit seinem weltbekannten Tischtuch bedeckt oder lohnt die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg, oder sogar ein einzigartiger Aufstieg mit den Wanderschuhen? Möchte man eines der neuen 7 Weltwunder besuchen ist eine korrekte Wettervorhersage doch sinnvoll. Natürlich ist ein direkter Augenschein - natürlich durch die Linse einer Webcam - sehr viel hilfreicher als manche Wetter-App.

Das Acornhouse | Oranjezicht, ein Gästehaus unter deutscher Leitung im Stadtteil Oranjezicht, bietet alle 15 Minuten die neuesten Live-Bilder vom Tafelberg. Zusätzlich gibt es dort auch eine Darstellung der aktuellen Wettersituation zur Ansicht.

Webcam am Tafelberg in Kapstadt

 

Webcam am Tafelberg

 

Auf den überlasteten Trampelpfaden des Himmels

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit über dem nördlichen Sambia. Eine Gewitterfront liegt drohend über dem Kupfergürtel, leichte Turbulenzen schütteln unseren kleinen Jet auf dem Flug von Johannesburg in die sambische Minenstadt Kitwe. Der kleine gelbe Klecks vorn am Firmament ist dem Piloten Ian Robertson bereits aufgefallen. "Das ist kein Stern, das ist ein anderer Flieger", sagt er. Der Jet ist auf Gegenkurs und hält weniger Höhenabstand als vorgeschrieben. Sicherheitshalber knipst Robertson mehrmals die Landescheinwerfer an und aus - eine Art Lichthupe. Auch die entgegenkommende Maschine blendet jetzt auf. "Er hat uns gesehen", murmelt der Pilot; die Situation ist unter Kontrolle.
 
Nicht immer verlaufen Begegnungen am Himmel über Afrika so glimpflich. Fast überall zwischen Tunesien und Botswana fliegen die Piloten auf Überseeflügen stundenlang auf Sicht - und wegen der fehlenden Radarüberwachung am Boden quasi blind. "Fliegen über Afrika schärft die Sinne", meint Robertson. Erst in Südafrika hat die Überwachung des Luftraums wieder europäische Standards. Dass es am Himmel über Afrika nicht öfter kracht, sei reines Glück, warnt auch die internationale Pilotenvereinigung. Einziger Ausweg im Moment: die Piloten kommunizieren untereinander und teilen sich ihre jeweilige Position aber auch die Wetterlage mit.

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Der Park im Herzen Kapstadts ist für Einheimische und Touristen gleichermaßen ein Ort der Erholung. Doch ursprünglich wurde die umfangreiche Anlage zu einem ganz anderen Zweck genutzt.

Ein warmer sonniger Tag in Kapstadt. Der Winter verliert langsam an Kraft und die Menschen in der Mother City strömen in die Parks und die Cafés, um die Sonne zu genießen.
Gerade im Company's Garden wird man viele Menschen treffen, die hier ihre Mittagspause verbringen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

Direkt an der Queen Victoria Street gegenüber dem Belmond Mount Nelson gelegen, ist der Park aus dem Stadtzentrum fußläufig zu erreichen.
Im Winter ist er jeden Tag von 7-19 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten von 7:30 bis 20:30. Der Eintritt ist frei.

Hier finden sich aber nicht nur parktypische Einrichtungen. Neben dem Sitz des südafrikanischen Parlaments gibt es hier verschiedene Museen, beispielsweise das South African Museum und die South African National Gallery, welche zu einem längeren Aufenthalt einladen.

Aber auch wer nur einen ausgedehnten Spaziergang in dem circa acht Hektar großen Park geplant hat, kann einiges entdecken. Neben verschiedenen Statuen südafrikanischer Persönlichkeiten gibt es beispielsweise eine Voliere mit verschiedenen Vogelarten und unterschiedlichen Gartenanlagen, unter anderem einen Rosengarten von 1929. Nicht zu übersehen sind außerdem die halbzahmen, sehr zutraulichen Eichhörnchen, die einem überall im Park über den Weg laufen.

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Essen am Kap: Tomatenbreedie, Bobotie, Steaks und frischer Fisch

Wer nach Südafrika reist, sollte nicht versäumen seine Delikatessen zu probieren. Denn ebenso wie die afrikaanse Sprache, zeichnet sich auch  die traditionelle Kap-Küche durch eine Vielzahl unterschiedlicher Einflüsse  aus. Stark beeinflusst wurde sie naturgemäß von den Holländern und
Deutschen, die in Diensten der Niederländischen Ostindien-Kompanie  (VOC) standen, aber auch durch die Hugenotten, die 1688 ans Kap kamen und sich in Franschhoek (Französische Ecke) als Winzer niederließen. Ihren ganz besonderen Charakter erhielt die Kapküche jedoch durch die  Sklaven, die Jan van Riebeeck schon kurze Zeit nach der Gründung  Kapstadts im Jahre 1652 aus Madagaskar und der holländischen  Besitzung Java (Batavia) an die Südspitze Afrikas bringen ließ.
 
Trotz ihres Namens ist die Herkunft der kapmalaiischen Küche weniger malaiisch als indonesisch geprägt und stark von indischen Einflüssen durchsetzt. Da viele Malaien bei Verwaltungsbeamten der VOC im Küchendienst standen und als Köche bei den burischen Siedlern hoch im Kurs standen, sind die indonesischen Einflüsse in der kapholländischen Küche klar herauszuschmecken. Kaum ein Essen, das nicht einen Prise Zimt hätte.  Charakteristisch sind milde Curryspeisen, die mehr der indochinesischen Küche fürs Süßsaure als der indischen Vorliebe zur Schärfe folgen. Daheim essen die Kapmalaien gerne Fleisch- und Fruchtspieße (Sosaties), Teigtaschen mit Gehacktem (Somoosa) oder Bobotie, ein im Ofen überbackener Curryauflauf aus gehacktem Lamm(rücken), Chutney und Eischnee.

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Boulders Beach

Wer kann sich schon dem witzigen Charme des etwas unbeholfen watschelnden Seevogels entziehen? Der Pinguin dient als Maskottchen, Kühlschränke und Eishockey-Teams sind nach ihm benannt und in europäischen Zoos zählen Pinguinmärsche zu besonderen Attraktionen für Groß und Klein. Warum der Pinguin auf der Beliebtheitsskala so weit oben steht, wird nicht nur auf seine unbestrittene Komik zurück geführt, sondern interessanterweise auch auf seinen aufrechten Gang und damit seiner Ähnlichkeit zur menschlichen Gattung.

An den Stränden von Simon’s Town kann der Besucher mit dem beliebten Frackträger auf Tuchfühlung gehen. Auf Holzstegen kann man durch das Naturschutzgebiet spazieren und die Tiere beim Sonnen, Brüten und Schwimmen beobachten. Bis auf wenige Meter kann man sich den neugierigen Brillenpinguinen nähern und wen das kalte Wasser des Atlantiks nicht abschreckt, kann sogar mit ihnen schwimmen. Aber Vorsicht bei Streichelversuchen, der Schnabel der Tiere ist stark und ein Biss kann tiefe Spuren hinterlassen.

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Das Gebiet von District 6 erinnert bis heute an die Umsiedlungen während der Apartheid. Seit Jahren soll es wiederbesiedelt werden, doch der Fortschritt ist kaum spürbar.

Wer vom Flughafen kommend die M3 stadteinwärts fährt, sieht auf Höhe von Vredehoek und dem Devil's Peak auf der rechten Seite eine große Brachfläche inmitten von besieltem Gebiet.

Was auf den ersten Blick wie Baufläche aussieht, hat eine traurige Geschichte hinter sich und blickt in eine ungewisse Zukunft.
Es handelt sich um den berüchtigten District 6. Dieses Viertel war ursprünglich ganz ähnlich wie Woodstock ein multiethnisches Zentrum in Stadtnähe, welches sich durch seine kulturelle Vielfalt auszeichnete.

Durch die vielen verschiedenen Einflüsse der Bewohner entwickelte sich hier beispielsweise eine bunte Musikszene, die unter anderem durch Jazz-Einflüsse gekennzeichnet war. Livemusik und Tanz waren Teil des Alltags.

1968 begann die südafrikanische Regierung im Rahmen des sogenannten "Group Areas Act" damit, das Viertel umzusiedeln und dem Erdboden gleich zu machen.

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Mit Beginn der langen Sommerferien kommt das Leben in Südafrika zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar weitgehend zum Stillstand. Während die Schwarzen zumeist in ihre Heimatdörfer auf dem Land fahren, beginnt für viele Weiße der alljährliche Treck aus dem Wirtschaftsmoloch Johannesburg an die Küste. Lange Karawanen von Geländewagen und Limousinen rollen nun die fast 1.500 Kilometer nach Kapstadt hinunter – und sorgen hier nicht nur für volle Straßen und Strände sondern oft auch überhöhte Preise in den Restaurants.
 
Ich verhalte mich gegenüber dem Ansturm wie bei einer überhitzten Börse - und ziehe in eine andere Richtung. Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl als im Auto durch die Weite des Swartlands, der Kornkammer des Westkaps, und später durch das Namaqualand Richtung Namibia zu jagen, auch wenn die Temperaturen gleich hinter der ersten Bergkette rasch über die 30 Grad-Marke klettern . Hier fliegt die Straße unter den Rändern, ohne dass der Horizont sich je zu ändern scheint. Eine Landschaft aus bizarren Wolkentürmen, aus Sternen, Stille, Weite und Einsamkeit, die die Menschen im südlichen Afrika nachhaltig geprägt hat – und dem Europäer heute ein daheim längst verloren gegangenes Freiheitsgefühl beschert.
 
Wer am späten Morgen in Kapstadt aufbricht, erreicht selbst mit ein paar Zwischenstopps den träge dahinfließenden Oranje, den Grenzfluss zu Namibia, problemlos vor Einbruch der Dunkelheit. Oft staut sich hier an seinen Ufern die Hitze zwischen den malerischen Hügelketten. Etwas weiter stromauf liegt in einer Flusswindung die zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründete Missionsstation Pella mit ihrer kleinen, weißgetünchten Kirche und einem Hain von Dattelpalmen. Selbst um Mitternacht fällt das Thermometer hier im Sommer selten unter 25 Grad. Die einspurige National Road schneidet nun derart grade durchs weite Land, dass man nachts die Lichter der Laster oft lange vor dem Passieren in der Ferne aufflackern sieht.
 
Nach rund 1000 Kilometer Fahrt ist schließlich die Abzweigung nach Westen erreicht, hinunter zum kalten Atlantik, dorthin, wo Namibia jeden Kilometer noch ein wenig trockener wird, bis die Farmzäune links und rechts der Straße enden und die Namib beginnt, die Wüste mit den höchsten Sanddünen der Welt, aus deren Nebel sich am Ende Lüderitzbucht wie eine koloniale Fata Morgana schält. Unvergesslich bleibt das bernsteinfarbene milde Licht, das in den beiden Stunden vor dem Sonnenuntergang die Halbwüste durchglüht. Zu arm ist unsere Sprache, um all die Brauntöne dieser Urlandschaft zu beschreiben. Am schönsten ist das südliche Afrika vielleicht dann, wenn die Sonne, wie jetzt im Hochsommer, über die Weite der Landschaft in eine dunkle, gewitterschwangere Wolkenbank scheint. Doch genauso schnell wie die Sonne am Morgen emporsteigt, versinkt sie am Abend.
 
Wie ein Stein fällt die Dunkelheit auf Afrika.
von Wolfgang Drechsler