Kapstadt Blog

Safari einmal anders: Auf neuen Wegen

Kapstadt bietet Urlaubern eine ganze Reihe von Unternehmungen, die sie dem Land näher bringen. Doch entgegen aller Erwartungen muss es nicht immer die Safari durch den Dschungel sein.

Südafrika gilt unter Reisenden als beliebte Destination, die mit neuen Eindrücken und einer unglaublichen Landschaft verzaubert. Die geografische Abwechslung, die mit weiten Stränden, hohen Bergen und weitläufigen Dschungelgebieten lockt, hält für Naturliebhaber eine ganz besondere Aktivität bereit: Safaritouren gehören zum Muss auf jeder Reise durch Afrika und lassen die Natur zum Greifen nah erscheinen. Mit der Aussicht, einen Blick auf die Big 5 zu erhaschen, begeben sich Teilzeitabenteurer in die Steppen und Nationalparks, in denen Elefanten, Nashörner oder Giraffen friedlich beieinander leben.

Die Faszination der wilden Natur besteht seit vielen Jahrtausenden und wird mit der zunehmenden digitalen Gesellschaft noch gefragter. Die Film- und Entertainmentbranche hat diesen Trend schon lange erkannt und sich in Filmen wie "Jungle" mit Daniel Radcliffe oder aber dem Remake "Jumanji" mit Kevin Hart auf die Abenteuerlust der Konsumenten fokussiert. Zu letzterem Film wurde aufgrund des großen Erfolges sogar ein passendes Slot Game entwickelt, welches unter anderem im Online Casino Wunderino spielbar ist. Über die Funktion Durchsuche von Bonus.com gelangen Interessenten auf die entsprechende Anbieterseite, die aktuell zum Bonusfinder des Monats gekürt wurde. Dort müssen auf den fünf Walzen von "Jumanji" die User Symbole, Zahlen und Artefakte in eine bestimmte Kombination bringen, um das Abenteuer mit etwas Glück zu bestehen. Und selbst eine eigene Smartphone App hat die Filmreihe mittlerweile zu bieten. Die kann im Google Play Store ganz einfach heruntergeladen und anschließend auf dem mobilen Gerät gespielt werden.


Alternative Arten der Safari

Safaris müssen allerdings nicht immer in die Wildnis führen, um spannende Erinnerungen bei Urlaubern zu schaffen. Wer es etwas kultureller mag und auf wilde Tiere verzichten kann, der sollte sich auf eine Kunstsafari durch die Straßen der Stadt begeben. Die farbenfrohen Graffitis an den Häuserwänden dazu laden ein, auch einmal einen Blick nach oben zu werfen und die kreativen Fähigkeiten der lokalen Künstler zu würdigen. Maler wie Cinga Sampson verzieren die Wände mit ihren lebensfrohen Gemälden, die teilweise auch die afrikanische Kultur widerspiegeln oder an historische Ereignisse erinnern. Mit Blick auf diese Gemälde wird die Geschichte des Landes auf eigene Weise erzählt und auf metaphorischer Ebene konserviert.

Mit Appetit locken dagegen Food-Safaris hungrige Gäste in die heimischen Küchen der Einwohner. Ungewöhnliche Namen und intensive Gewürze bestimmen den Speiseplan und lassen die europäische Küche im Vergleich dazu fast simpel erscheinen. Mit Chakalaka, Snoek oder Smiley bekochen die Küchengötter ihre Besucher. Bei einigen Gerichten sollte man sich jedoch nicht vom Namen in die Irre führen lassen: Smiley steht beispielsweise für gekochten Schafskopf, der sicherlich nur mutigen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Tipp für die Profiurlauber: Wer sich schon in Deutschland mit den landestypischen Gerichten beschäftigt, umgeht unerwartete Überraschungen auf dem Speiseplan vor Ort.

Gewürze in Südafrika

Quelle: Pixabay

Vielfalt mit allen Sinnen

Die Natur erleben, die Seele des Landes schmecken und ihre Geschichte an Häuserfassaden bewundern: Kapstadt nimmt seine Besucher mit auf eine ganzheitliche Reise durch die Stadt und durch das Land Afrika. Urlauber, die eine wunderschöne Zeit in der sonnigen Stadt verbringen, können jeden Tag auf ein Neues die Facetten des Reisezieles erleben. Viele lokale Anbieter vor Ort nehmen kurzfristige Reservierungen entgegen, wodurch die flexible Einteilung der Urlaubstage bestehen bleibt. Eine Buchung von Deutschland aus ist in den seltensten Fällen notwendig.

Kapstadt: Landschaft und Natur rund um die Millionen-Metropole

Fast 3,8 Millionen Menschen bezeichnen die Metropolregion Kapstadt als ihre Heimat. Damit gehört die Stadt zu einer der größten auf dem gesamten Kontinent. Dennoch ist vielen Menschen außerhalb Afrikas gar nicht klar, welche Entwicklung im Land und der Stadt im Speziellen seit vielen Jahrzehnten eingesetzt hat. Vielmehr stützen sie sich auf die Präsentation, die sie aus Filmen, Serien und Büchern erhalten. Afrika ist diesen Eindrücken zufolge vor allem Wüste, eine Ansammlung von Pyramiden und Safari durch den Dschungel. Dabei ist Kapstadt längst eine höchst moderne Metropole, die sich als Reiseziel in der Zukunft allemal lohnt und ein exzellentes Beispiel für die große Vielseitigkeit des Kontinents darstellt.

Afrika in den Medien und der Popkultur

Afrika - das sind endlose Weiten, wilde und faszinierende Tiere, unglaubliche Landschaften und lebensfrohe Menschen. Genau dieses Bild wird den Menschen im täglichen Leben vermittelt, sei es durch Filme im Fernsehen und Kino oder durch Online- sowie Konsolenspiele. Und tatsächlich sind diese Einschätzungen nicht falsch, denn alle Charakteristiken weist der grüne Kontinent auch in der Realität auf. Der vielleicht bekannteste Film, der sich rund um Afrika dreht, ist "Die weiße Massai". Er handelt von einem Schweizer Urlaubspaar, das sich in Kenia aufhält. Ehefrau Corinne Hofmann verliebt sich derweil in einen geheimnisvollen Krieger eines örtlichen Stammes. Sie entscheidet sich im Verlauf des Films dazu, den großen Schritt zu wagen und lässt sich auf ein Leben im afrikanischen Busch ein. Die deutsche Produktion wurde hierzulande zum erfolgreichsten Film des Jahres 2005 und weiß eindeutig, wie mit Klischees zu spielen ist.

Ein anderes Beispiel für den afrikanischen Kontinent in der Popkultur finden wir im Glücksspiel. Unzählige Spielautomaten greifen verschiedene Thematiken rund um die afrikanische Kultur auf. Das gilt auch für den Slot King of Africa, der die Landschaft sowie die Tierwelt Afrikas in den Mittelpunkt stellt. In farbenfroher Art und Weise sind auf den fünf Walzen Elefanten, Löwen, Zebras oder auch Antilopen abgebildet. Für eine angenehme Atmosphäre beim Spiel sorgt der Hintergrund, der eine typische Savanne mit einem kleinen Hügel und Sonnenuntergang abbildet. Wer gezielt nach Videospielen in Südafrika sucht, wird derweil vor allem auf Sport-Games treffen. Seit jeher ist der Nationalsport Südafrikas das Rugby, in dem 2019 auch wieder der Gewinn der Weltmeisterschaft gelang. Rugby World Cup 2011 spielt wie das Original im äußersten Süden des Kontinents, was auch für 2010 FIFA World Cup South Africa gilt.

Kapstadt - die Entwicklung einer modernen Großstadt

Was für andere Regionen Afrikas zweifelsohne gilt, ist in Kapstadt nicht angebracht. Die Stadt an der Atlantikküste hat sich längst zu einer modernen Großstadt entwickelt, die Touristen aus aller Welt anlockt. Im November 2013 zeichnete The Daily Telegraph Kapstadt als beste globale Stadt seiner jährlichen Travel Awards aus. Dank der perfekten geografischen Lage können Besucher aus allerhand Aktivitäten wählen, die vom faulen Strandliegen bis zum sportlichen Skydiving reichen. Auch im Hinblick auf das Nightlife punktet Kapstadt mit einem internationalen Mix aus Bars, Restaurants und Clubs. Nach wie vor sind traditionelle afrikanische Elemente vorhanden, jedoch bei Weitem nicht mehr allein. Stattdessen hat jedes Stadtviertel mittlerweile seinen eigenen Charme und zieht so ganz unterschiedliche Menschengruppen an. Da sich Kapstadt auch gerne von seiner inklusiven Seite zeigt, fühlen sich hier auch diejenigen wohl, die in anderen Städten womöglich eine Randgruppe darstellen würden.

Die Infrastruktur von Kapstadt hat ebenfalls nichts mit riesigen Weiten und Savannen oder Wüsten zu tun. Vielmehr stellt der Cape Town International Airport den zweitgrößten Flughafen Südafrikas dar und verbindet die Region mit Zielen innerhalb und außerhalb des Kontinents, so auch nach Mitteleuropa. Vor allem dank der oben erwähnten Fußball-Weltmeisterschaft 2010 erhielt die städtische Infrastruktur einige wichtige Upgrades, unter denen sich ein neues Terminal-Gebäude, ein neues Bussystem und viele mehr befanden. Die traditionellste, aber nach wie vor modernste Transportmethode aller Wirtschaftsgüter ist in Kapstadt der Seeverkehr. Der Hafen ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Süden des Kontinents und erzielt hohe Umschlagzahlen. 2015 erreichte der Port of Cape Town Schiffsladungen in Höhe von 4,72 Millionen Tonnen und zusätzlich fast 900.000 TEU Container. Die Besonderheit des Hafens ist, dass neben dem täglichen Transportverkehr auch die Schiffsreparatur und Ausbesserung von Ölbohrinseln gewährleistet wird.

Die Landschaft rund um die südafrikanische Metropole


Im Hintergrund thront stets der Tafelberg über Kapstadt.

Die Landschaft in und um die südafrikanische Metropole ist so vielseitig wie Kapstadt selbst. Sie befindet sich im äußersten Südwesten des Kontinents und hat damit den Atlantischen Ozean direkt im Vorgarten. Besonders bekannt sind vor allem zwei geografische Highlights: Der Tafelberg thront mit seinen markanten Plateaus über der Stadt, während sich das Kap der Guten Hoffnung auf der südlichsten Landzunge befindet. Dank der Nähe zum Atlantik sind die klimatischen Bedingungen in Kapstadt gemäßigt und erreichen in den Sommermonaten maximal 26°C. Auch im Winter wird es jedoch nicht allzu kalt, sodass sich Freunde des kalten Wetters ein anderes Reiseziel suchen sollten. Die gesamte Region zeichnet sich durch schroffe Küsten, Bergformationen, Flachland und Wüstengebiete aus. Sehenswert ist schon aus dem Flugzeug auch die nahegelegene Robben Island. Auf der Insel war früher ein Gefängnis platziert, in dem auch der legendäre Nelson Mandela saß. Mittlerweile ist sie ein Naturdenkmal und beinhaltet ein Museum zu den damaligen Zeiten.

In der Tierwelt ist im Zentrum Kapstadts natürlich weniger zu sehen. Doch im Umland gibt es einige Besonderheiten. Darunter befinden sich diverse Delfinarten, der Killerwal und weitere im Ozean beheimatete Tiere. Auch Fans von Kröten und Fröschen bekommen hier dutzende unterschiedliche Arten zu sehen. Besondere Geschichten haben auch die Seehunde zu bieten, die rund um die Stadt keinerlei Scheu zeigen. Es wurde gar offiziell dokumentiert, wie ein Seehund fünf Haie angriff und verspeiste - eigentlich läuft die Nahrungskette umgekehrt. Die südafrikanische Besonderheit aus Kapstadt sorgte für internationale Aufmerksamkeit. Ein wunderschönes Motiv präsentiert zudem auch ein Vogel aus der großen Biodiversität Kapstadts. Denn über fließenden Gewässern ist auch der Eisvogel daheim und sucht im Flug nach Nahrung. Zu sehen sind die Tiere in der Rietvlei Wetland Reserve und auf Intaka Island.

Die genannten Beispiel zeigen, dass Kapstadt nicht unbedingt dem klassischen Image entspricht, was von Afrika berühmt wurde. Dennoch hat die Stadt viel zu bieten und lohnt sich als Ausflugsziel allemal.

Constantia Cottages - Top-Ferienwohnungen

Die Constantia Cottages liegen im Herzen des berühmten, wunderschönen Constantia Tals, dem ältesten Weinanbaugebiet am Kap, umgeben von prächtigen Weinbergen und herrlichen Weingütern. Ein Paradies für Weinliebhaber und Gourmets, in direkter Umgebung von zahlreichen, renommierten Top-Restaurants und gutbürgerlichen Lokalen, die viel Qualität fürs Geld bieten.

Unsere neun zentral gelegene Ferienhäuser und Apartments befinden sich an der Rückseite des Tafelbergs in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen und dem nur zwei Minuten entfernt gelegenen, schicken Einkaufszentrum Constantia Village (Supermärkte, Tankstelle, Banken, eine gute Auswahl an exklusiven Shops und Restaurants). Die weißen Strände der False Bay und die anspruchsvollen Golfkurse der südlichen Vororte von Kapstadt sind nur ca. 15 Minuten Fahrzeit und die City of Cape Town nur ca. 25 Minuten entfernt.

Die „Constantia Cottages“ wurden von neutralen Instituten bewertet und werden von diesen regelmäßig kontrolliert.
So wurde Constantia Cottages vom TGCSA, dem Tourism Grading Council of South Afrika, als 4-STERNE-Ferienwohnungen für Selbstversorger eingestuft und der AA, das ADAC-Pendant in Südafrika, empfiehlt uns im Rahmen seines „AA Quality Assured Accommodation Programmes“ ganz besonders und hat uns mit dem Prädikat HIGHLY RECOMMENDED für die Ferienhäuser und sogar SUPERIOR für die Ferienwohnungen versehen.

Wir organisieren auch gerne für unsere Gäste Tagestouren mit und ohne Transport-Service zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, wie z.B. Weinproben bei mehreren Weingütern in den Winelands, Game Rides in den Wildparks und Haitauchen außerhalb Kapstadts sowie Hubschrauber-Rundflüge, Paragliding und Fallschirmspringen.
Reservierungen bei den zahlreichen sehr guten Restaurants in unserer Gegend sind selbstverständlich; lassen Sie uns nur wissen, auf welche Küche Sie gerade Appetit haben. Wir kennen bestimmt den richtigen Koch für Sie!

Kapstadt – Eine Stadt im Zeichen des Fußballs

Im Jahr 2010 blickte die Fußballwelt nach Südafrika. Erstmals wurde eine Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. In Erinnerungen bleiben die Herzlichkeit der Südafrikaner, die Vuvuzelas in den Stadien und der erste Titelgewinn der Spanier. In Kapstadt wurde extra das Kapstadt-Stadion errichtet, das als eine der schönsten Arenen der Welt gilt und Platz für 68.000 Zuschauer bietet. Es ist gleichzeitig die Heimat von Cape Town City FC und von Ajax Cape Town. Wer eine Reise nach Kapstadt plant, sollte unbedingt mal vorbeischauen.

In Südafrika gibt es viele traumhaft schöne Plätze, an denen man seinen Urlaub verbringen kann. Eine großartige Mischung aus ländlichen und urbanen Flair bietet Kapstadt. Unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans liegt die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Metropolregion beheimatet fast 3,8 Millionen Menschen. Neben kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten interessiert die Fußballfans natürlich auch das sportliche Angebot der Stadt. Auch hier kommt man voll auf seine Kosten.

In der höchsten südafrikanischen Liga, der Premier Soccer League ist der Cape Town City FC das Aushängeschild der Stadt. Die „Blue and Gold Army“ hat ihre Spiele ursprünglich im Athlone-Stadion ausgetragen, das mittlerweile vom Stadtrivalen Santos Kapstadt genutzt wird. Der FC ist in das 2009 eröffnete Cape Town Stadion umgezogen, das an dem Ort des alten Green-Point-Stadions errichtet wurde.

Kapstadt Stadion
Kapstadt Stadion

Quelle: Pixabay

Die Arena liegt malerisch zwischen dem Atlantik und dem Tafelberg. Obwohl die Weltmeisterschaft schon lange vorbei ist, wird das Stadion immer noch von den städtischen Klubs genutzt. Zwar ist der Besucherandrang nicht mehr ganz so groß, dennoch hat der Fußballtempel nichts von seinem Charme verloren.

Besonders deutsche Fans dürften die Arena mit schönen Erinnerungen verbinden. An diesem Ort ebnete die DFB-Auswahl am 3. Juli 2010 durch einen 4:0-Erfolg über Argentinien den Weg ins WM-Halbfinale. Leider endete dort der deutsche Weg nach einem 0:1 gegen den späteren Weltmeister Spanien. Auch bei der nächsten WM 2022 in Katar könnten es die beiden Nationen wieder weit bringen. Laut den Fußball-Quoten von bet365 gelten Deutschland und Spanien zum Stand vom 27. August mit je 8.00 zum engsten Favoritenkreis.

Der Cape Town FC konnte bislang noch keine nationale Meisterschaft erringen. Einziger Titelträger aus Kapstadt ist der Santos FC, der mittlerweile nur noch in der dritten Liga kickt. In der First Division ist mit Ajax Cape Town noch ein weiterer Verein aus Kapstadt beheimatet. Wie der Name schon sagt, besteht eine enge Verbindung zu Ajax Amsterdam. Die Niederländer haben 1999 Anteile an den beiden Vereinen Seven Stars und Cape Town Spurs gekauft, um daraus einen neuen Klub zu bilden. Ziel ist es, junge afrikanische Talente zu fördern und nach Europa zu transferieren.

Nur wenige Kilometer entfernt von Kapstadt liegt die Stadt Stellenbosch, die seit der neuen Saison ebenfalls einen Erstlgiisten stellt. Erwähnenswert deshalb, weil der Verein aus dem Vasco da Gama Football Club hervorgegangen ist. Dieser wurde 1980 in Kapstadt gegründet und wurde erst 2016 mit dem Umzug nach Stellenbosch zum Stellenbosch FC umbenannt.

Fußball spielt in Kapstadt eine ganz entscheidende Rolle. Im Gegensatz zu den europäischen Nationen muss sich König Fußball seinen Platz als populärste Sportart in Südafrika allerdings mit Rugby teilen. Das sollte jedoch kein Nachteil sein. Wenn die Nationalmannschaft, die „Bafana Bafana“ zu seinen Länderspielen antritt, ist das ganze Land im Fußballfieber.

In Afrika kann man die Seele so richtig baumeln lassen. Die Uhren laufen hier schließlich ganz anders. Es befällt einen ein Gefühl von unbegrenzter Freiheit. Es erwarten den Besucher viele Nationalparks und Wildschutzgebiete, wo man sich die verschiedensten Tiere aus nächster Nähe und in freier Wildbahn ansehen kann. Eine Zeitverschiebungvon einer Stunde gibt es nur von November bis März (deutsche Winterzeit), reist man auch ausgeschlafen an sein Reiseziel in Afrika.

Reisevorbereitungen Südafrika

Bevor man nach Südafrika oder nach Kapstadt reist, sollte man sich intensiv auf die Reise vorbereiten. Kapstadt stellt einen der schönsten Orte auf dem gesamten Kontinent dar. Wenn man sich vor Reiseantritt über die Stadt und das Umland ausreichend informiert, so ist man während seines Urlaubs ganz klar im Vorteil. Entscheidend ist natürlich auch, dass man einen Besuch zum Arzt macht und einen Check-up durchläuft.

Darüber hinaus sollte man sich schon vor Reiseantritt einen Mietwagen organisieren. Wenn man das im Internet macht, bekommt man einen Mietwagen viel günstiger. Darüber hinaus sollte auch seine Brille überprüfen. Ist sie noch in Ordnung oder muss die gereinigt werden? Bei einem Optiker aus Osnabrück kann man diese Dinge für seine Brille erledigen.

Weiterhin sollte man überprüfen, ob man auch genügend Kontaktlinsen hat. Diese bekommt man normalerweise auch vor Ort. Doch kann man sich viel Zeit und Mühe für die Suche sparen, wenn man ein Paar mit Ersatzpaar in den Urlaub mitnimmt. Auf diese Weise ist man immer bestens ausgerüstet und für den Notfall vorbereitet. Eine Kombination aus Brille und Kontaktlinsen ist für den Urlaub immer sehr sinnvoll.

Südafrika und Kapstadt mal ganz anders erleben

In Kapstadt kann man sich von den intensiven Farben Afrikas so richtig faszinieren lassen. Besonders Südafrika bietet unendlich weite Horizonte und hervorragende Kombinationen aus Safari- und Badeverlängerungen. So kann man in der Sonne auftanken und am Meer schwimmen oder einen schönen Spaziergang machen.

Natürlich muss man während der Reise nicht auf seinen üblichen Komfort verzichten. Reiseanbieter raten zudem dazu eine Auslandreisekrankenversicherung abzuschließen. Auf diese Weise ist man auch im Ausland immer bestens ausgerüstet, sofern es zu einem unerwarteten Unfall kommen sollte.

Insgesamt ist Kapstadt zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Viele Deutsche reisen jedes Jahr nach Südafrika und sind von diesem einzigartigen Urlaubsort regelrecht fasziniert.

Kapstadt gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Die Stadt liegt am Fuße des Tafelberges und kiegt am Atlantik. Die Stadt stellt das beliebteste Reiseziel in Südafrika dar. In Kapstadt leben 2,3 Millionen Einwohner aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Der Urlaub in Kapstadt ist natürlich nicht mit einem klassischen Urlaub in einer Ferienwohnung am Balaton zu vergleichen.

Kapstadt und Südafrika sind anders. Kapstadt gleicht einem Paradies für kreative Menschen. Es gibt hier zahlreiche Filmproduktionen, Foto-Shootings und Musikdrehs. In den vielen Bars pulsiert das Leben. Es locken hervorragende Restaurants sowie herrschaftliche Weingüter Genießer aus aller Welt an.

Dazu kommen hervorragende Shoppingmöglichkeiten und ein günstiger Wechselkurs. Somit sind auch die besten Bedingungen für einen Traumurlaub geschaffen.

Der Flug nach Kapstadt dauert natürlich ein bisschen. Doch ist man endlich angekommen, sollte man die Stadt gleich mit Kajak und Katamaran erobern. Darüber hinaus sollte man bei dieser Gelegenheit gleich das Nationalgetränk Rooibos-Tee kosten. Der beste Ort, wo man diesen schönen Tee genießen kann, ist in Claremont. Im O Ways Teacafé gibt es 80 verschiedene Sorten Tee. Ach die Menüs werden mit diesem Nationalgetränk zubereitet. Es eignet sich ideal als Grundlage für Süßspeisen. Auch wer Kaffee mag, kann hier fündig werden.

Wer sehr hungrig ist, der sollte unbedingt die Steaks probieren. Südafrika ist ein wahres Eldorado für Fleisch-Fans. Die zartesten Steaks findet man im „Tinswalo Atlantic Lodge“ Restaurant. Auf der Terrasse genießt man einen wunderbaren Blick auf den Atlantik und die Lichter. Die Rindersteaks schmecken natürlich hinreißend. Auch die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit der Mitarbeiter im Restaurant sorgen für einen unvergesslichen Abend.

Am nächsten Tag schaut man sich am besten die Künstlerszene an. Mit einer geführten Tour begibt man sich in das ehemalige Industriegebiet, welches insbesondere Studenten und junge kreative Menschen anzieht.

Vergessen darf man auch nicht, dass Südafrika für seine herzhaft leckeren Weine bekannt ist. Ohne Weinprobe sollte man das Land auf keinen Fall verlassen. Sehr angesagt sind an dieser Stelle die modernen Verköstigungsräume der Durbanviller Weinberge.

Am besten fliegt man nach Kapstadt von Frankfurt am Main aus. Außerhalb der Hauptsaison kann man günstige Flüge in diese schöne Weltstadt ergattern.

Ein echtes Abenteuer mit der Yacht ist die Fahrt von Santorini nach Kapstadt. Mit dem Yachtcharter Santorini kann direkt auf der griechischen Insel gestartet werden. Doch hier braucht es vor allem eine sehr gute Planung sowie ausreichend Vorbereitungszeit.

Über den Suezkanal nach Kapstadt

Wer darüber nachdenkt, eine außergewöhnliche Reise zu machen und dabei auf die Segelyacht zu setzen, der hat gleich zwei Wege, die von Santorini nach Kapstadt führen. Besonders bekannt ist der Weg über den Suezkanal. Über Port Said geht es hier durch die Meerenge und weiter an der Küste entlang. Während die Yacht vor der Küste von Saudi Arabien, Ägypten, dem Sudan und Eritrea entlangsegelt, eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die Landschaften. Durch den Golf von Aden geht es weiter an Somalia vorbei. Ist ausreichend Zeit vorhanden, können Abstecher auf die Seychellen und nach Mauritius sowie  nach Madagaskar geplant werden. Von Madagaskar aus ist Südafrika schon bald am Horizont zu sehen. Vorbei an Port Elizabeth kann Kapstadt angelaufen werden.

Über die Meerenge von Gibraltar nach Kapstadt

Eine weitere Möglichkeit, in Richtung Kapstadt mit dem Segelschiff aufzubrechen, ist der Weg über die Meerenge von Gibraltar. Wer noch länger entlang der Küste von Europa segeln möchte, der kann sich für diesen Weg entscheiden. Mit der Segelyacht geht es von Santorini weiter in Richtung Malta und vorbei an Tunis. Über das Tyrrhenische Meer führt die Reise zwischen Spanien und Algerien entlang bis zur Meerenge von Gibraltar. Bei dieser Reise ist es möglich, die Kanarischen Inseln als eines der Zwischenziele auszuwählen. Gran Canaria oder auch Teneriffa bieten sich für einen kleinen Abstecher an. Entlang der Küste von Mauretanien, Senegal und Gambia geht es weiter Richtung Elfenbeinküste. Der Weg ist relativ lang. Auch die Küstenbereiche von Gabun, Kongo und Angola sowie Namibia werden hier berührt. Schließlich ist das Ziel erreicht.

Das Chartern einer Yacht ist eine sehr gute Möglichkeit, auch dann eine Segelreise machen zu können, wenn keine eigene Yacht vorhanden ist. Dennoch sollte immer mitgeteilt werden, in welche Richtung die Reise gehen soll. So ist die Absicherung vorhanden, dass die Reise mit der Segelyacht auch aus Sicht des Vermieters problemlos durchgeführt werden kann.

Die englische Premier League als Beispiel für Südafrika

Wenn es um Sport in Südafrika oder Kapstadt geht, stehen Rugby und Cricket sicherlich ganz oben in der Liste der beliebtesten Sportarten. Es mag daher nicht verwundern, dass Südafrika in den beiden Sportarten auch zu den Topfavoriten zählt und bei der letzten Rugby-Weltmeisterschaft 2015 zumindest den dritten Platz erreichen konnte. Doch auch der Fußball ist immer mehr im Kommen in dem Land. Dies konnte man besonders nach der Weltmeisterschaft 2010 bemerken, bei der Südafrika als Gastgeber fungierte. Für diesen Anlass wurde auch das Kapstadt-Station gebaut, welches bis zu 68.000 Zuschauer aufnehmen kann. Doch wenn es um die Entwicklung des Fußballs im Lande geht, kann man eine Menge vom englischen Fußball lernen. 

Bei einem Besuch von Kapstadt lohnt sich ein Besuch des Stadions. Seit der WM wird das Stadion für manche Rugbyspiele, Konzerte und andere Veranstaltungen verwendet. Außerdem ist es das Heimstadion für die beiden Kapstadt-Fußballmannschaften. Diese wären Ajax Cape Town, ein Ableger des berühmten europäischen Vereins Ajax Amsterdam, sowie der Erstligist Cape Town City. Doch auch wenn die Besuche von Fußballspielen sich aufgrund der häufig ausgelassenen Stimmung lohnen, liegt der südafrikanische Fußball hinter den europäischen Pendants zurück wenn man die Ligen miteinander vergleicht. Was die Leistung angeht gilt dies besonders für die Ligen der "großen Fünf" - nämlich der spanischen La Liga, der französischen Ligue 1, der italienischen Serie A, der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League. Dementsprechend finden sich dort auch die besten Mannschaften der Welt. Betrachtet man die Erfolge von Mannschaften in den großen europäischen Wettbewerben wie der Champions League oder der Europa League, wird die Liste dabei von Spanien angeführt. Mit 13 Siegen konnte keine andere Mannschaft als Real Madrid so häufig die Champions League gewinnen, gefolgt von AC Milan mit sieben Siegen und FC Liverpool, Bayern München und Barcelona mit jeweils fünf Siegen.

Abgesehen von den rein internationalen Siegen wird die Premier League häufig als die wettbewerbsstärkste Liga betrachtet, da Preisgelder von den Rundfunkanstalten gleichermaßen verteilt werden. Vereine verdienen somit in der höchsten englischen Liga viel mehr als alle ihre internationalen Konkurrenten. Dies gilt somit auch für mittelmäßige englische Vereine, die internationale Topvereine Bayern München oder Real Madrid in den Schatten stellen können. Die Gelder ermöglichen Außenseitern somit ebenfalls Chancen in der Premier League zu haben und macht die Liga für internationale Fans so interessant. Dieses Phänomen wird durch die Buchmacher ebenfalls bestärkt. Wer bei Premier League Wetten auf eine Mannschaft setzen will, muss im Voraus der Spiele besonders stark die Quoten im Auge behalten, um auf etwaige Veränderungen reagieren zu können. Der aktive englische Fußball sorgt damit natürlich auch dafür, dass die Einschaltquoten und die Bekanntheit der englischen Topliga ganz oben bleiben. 


Bildquelle: Pixabay

In Afrika ist die südafrikanische Premier Soccer League eindeutig die finanzstärkste Liga, da man auf kluge Fernsehverträge mit Super Sport oder SABC gesetzt hatte. Dennoch konnte dies international noch nicht stark umgesetzt werden. In der afrikanischen Champions League haben südafrikanische Mannschaften nur zwei Mal gewinnen können, während ägyptische Vereine mit 14 Titeln die Liste dominieren. Eine Anpassung des südafrikanischen Ligensystems nach Vorbild der egalitären Finanzierung der englischen Liga könnte mehr Chancenverteilung erzeugen und damit mehr Teams die Möglichkeit geben auch internationale Erfolge erzielen zu können. 

Wie ist das aktuelle Wetter am Tafelberg?

Wer wollte diese Frage vor einem Besuch auf dem Hausberg von Kapstadt nicht schon frühzeitg beantwortet wissen. Ist der Berg mit seinem weltbekannten Tischtuch bedeckt oder lohnt die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg, oder sogar ein einzigartiger Aufstieg mit den Wanderschuhen? Möchte man eines der neuen 7 Weltwunder besuchen ist eine korrekte Wettervorhersage doch sinnvoll. Natürlich ist ein direkter Augenschein - natürlich durch die Linse einer Webcam - sehr viel hilfreicher als manche Wetter-App.

Das Acornhouse | Oranjezicht, ein Gästehaus unter deutscher Leitung im Stadtteil Oranjezicht, bietet alle 15 Minuten die neuesten Live-Bilder vom Tafelberg. Zusätzlich gibt es dort auch eine Darstellung der aktuellen Wettersituation zur Ansicht.

Webcam am Tafelberg in Kapstadt

 

Webcam am Tafelberg

 

Auf den überlasteten Trampelpfaden des Himmels

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit über dem nördlichen Sambia. Eine Gewitterfront liegt drohend über dem Kupfergürtel, leichte Turbulenzen schütteln unseren kleinen Jet auf dem Flug von Johannesburg in die sambische Minenstadt Kitwe. Der kleine gelbe Klecks vorn am Firmament ist dem Piloten Ian Robertson bereits aufgefallen. "Das ist kein Stern, das ist ein anderer Flieger", sagt er. Der Jet ist auf Gegenkurs und hält weniger Höhenabstand als vorgeschrieben. Sicherheitshalber knipst Robertson mehrmals die Landescheinwerfer an und aus - eine Art Lichthupe. Auch die entgegenkommende Maschine blendet jetzt auf. "Er hat uns gesehen", murmelt der Pilot; die Situation ist unter Kontrolle.
 
Nicht immer verlaufen Begegnungen am Himmel über Afrika so glimpflich. Fast überall zwischen Tunesien und Botswana fliegen die Piloten auf Überseeflügen stundenlang auf Sicht - und wegen der fehlenden Radarüberwachung am Boden quasi blind. "Fliegen über Afrika schärft die Sinne", meint Robertson. Erst in Südafrika hat die Überwachung des Luftraums wieder europäische Standards. Dass es am Himmel über Afrika nicht öfter kracht, sei reines Glück, warnt auch die internationale Pilotenvereinigung. Einziger Ausweg im Moment: die Piloten kommunizieren untereinander und teilen sich ihre jeweilige Position aber auch die Wetterlage mit.

Weiterlesen

Der Park im Herzen Kapstadts ist für Einheimische und Touristen gleichermaßen ein Ort der Erholung. Doch ursprünglich wurde die umfangreiche Anlage zu einem ganz anderen Zweck genutzt.

Ein warmer sonniger Tag in Kapstadt. Der Winter verliert langsam an Kraft und die Menschen in der Mother City strömen in die Parks und die Cafés, um die Sonne zu genießen.
Gerade im Company's Garden wird man viele Menschen treffen, die hier ihre Mittagspause verbringen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

Direkt an der Queen Victoria Street gegenüber dem Belmond Mount Nelson gelegen, ist der Park aus dem Stadtzentrum fußläufig zu erreichen.
Im Winter ist er jeden Tag von 7-19 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten von 7:30 bis 20:30. Der Eintritt ist frei.

Hier finden sich aber nicht nur parktypische Einrichtungen. Neben dem Sitz des südafrikanischen Parlaments gibt es hier verschiedene Museen, beispielsweise das South African Museum und die South African National Gallery, welche zu einem längeren Aufenthalt einladen.

Aber auch wer nur einen ausgedehnten Spaziergang in dem circa acht Hektar großen Park geplant hat, kann einiges entdecken. Neben verschiedenen Statuen südafrikanischer Persönlichkeiten gibt es beispielsweise eine Voliere mit verschiedenen Vogelarten und unterschiedlichen Gartenanlagen, unter anderem einen Rosengarten von 1929. Nicht zu übersehen sind außerdem die halbzahmen, sehr zutraulichen Eichhörnchen, die einem überall im Park über den Weg laufen.

Weiterlesen

Essen am Kap: Tomatenbreedie, Bobotie, Steaks und frischer Fisch

Wer nach Südafrika reist, sollte nicht versäumen seine Delikatessen zu probieren. Denn ebenso wie die afrikaanse Sprache, zeichnet sich auch  die traditionelle Kap-Küche durch eine Vielzahl unterschiedlicher Einflüsse  aus. Stark beeinflusst wurde sie naturgemäß von den Holländern und
Deutschen, die in Diensten der Niederländischen Ostindien-Kompanie  (VOC) standen, aber auch durch die Hugenotten, die 1688 ans Kap kamen und sich in Franschhoek (Französische Ecke) als Winzer niederließen. Ihren ganz besonderen Charakter erhielt die Kapküche jedoch durch die  Sklaven, die Jan van Riebeeck schon kurze Zeit nach der Gründung  Kapstadts im Jahre 1652 aus Madagaskar und der holländischen  Besitzung Java (Batavia) an die Südspitze Afrikas bringen ließ.
 
Trotz ihres Namens ist die Herkunft der kapmalaiischen Küche weniger malaiisch als indonesisch geprägt und stark von indischen Einflüssen durchsetzt. Da viele Malaien bei Verwaltungsbeamten der VOC im Küchendienst standen und als Köche bei den burischen Siedlern hoch im Kurs standen, sind die indonesischen Einflüsse in der kapholländischen Küche klar herauszuschmecken. Kaum ein Essen, das nicht einen Prise Zimt hätte.  Charakteristisch sind milde Curryspeisen, die mehr der indochinesischen Küche fürs Süßsaure als der indischen Vorliebe zur Schärfe folgen. Daheim essen die Kapmalaien gerne Fleisch- und Fruchtspieße (Sosaties), Teigtaschen mit Gehacktem (Somoosa) oder Bobotie, ein im Ofen überbackener Curryauflauf aus gehacktem Lamm(rücken), Chutney und Eischnee.

Weiterlesen
Boulders Beach

Wer kann sich schon dem witzigen Charme des etwas unbeholfen watschelnden Seevogels entziehen? Der Pinguin dient als Maskottchen, Kühlschränke und Eishockey-Teams sind nach ihm benannt und in europäischen Zoos zählen Pinguinmärsche zu besonderen Attraktionen für Groß und Klein. Warum der Pinguin auf der Beliebtheitsskala so weit oben steht, wird nicht nur auf seine unbestrittene Komik zurück geführt, sondern interessanterweise auch auf seinen aufrechten Gang und damit seiner Ähnlichkeit zur menschlichen Gattung.

An den Stränden von Simon’s Town kann der Besucher mit dem beliebten Frackträger auf Tuchfühlung gehen. Auf Holzstegen kann man durch das Naturschutzgebiet spazieren und die Tiere beim Sonnen, Brüten und Schwimmen beobachten. Bis auf wenige Meter kann man sich den neugierigen Brillenpinguinen nähern und wen das kalte Wasser des Atlantiks nicht abschreckt, kann sogar mit ihnen schwimmen. Aber Vorsicht bei Streichelversuchen, der Schnabel der Tiere ist stark und ein Biss kann tiefe Spuren hinterlassen.

Weiterlesen

Das Gebiet von District 6 erinnert bis heute an die Umsiedlungen während der Apartheid. Seit Jahren soll es wiederbesiedelt werden, doch der Fortschritt ist kaum spürbar.

Wer vom Flughafen kommend die M3 stadteinwärts fährt, sieht auf Höhe von Vredehoek und dem Devil's Peak auf der rechten Seite eine große Brachfläche inmitten von besieltem Gebiet.

Was auf den ersten Blick wie Baufläche aussieht, hat eine traurige Geschichte hinter sich und blickt in eine ungewisse Zukunft.
Es handelt sich um den berüchtigten District 6. Dieses Viertel war ursprünglich ganz ähnlich wie Woodstock ein multiethnisches Zentrum in Stadtnähe, welches sich durch seine kulturelle Vielfalt auszeichnete.

Durch die vielen verschiedenen Einflüsse der Bewohner entwickelte sich hier beispielsweise eine bunte Musikszene, die unter anderem durch Jazz-Einflüsse gekennzeichnet war. Livemusik und Tanz waren Teil des Alltags.

1968 begann die südafrikanische Regierung im Rahmen des sogenannten "Group Areas Act" damit, das Viertel umzusiedeln und dem Erdboden gleich zu machen.

Weiterlesen

Mit Beginn der langen Sommerferien kommt das Leben in Südafrika zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar weitgehend zum Stillstand. Während die Schwarzen zumeist in ihre Heimatdörfer auf dem Land fahren, beginnt für viele Weiße der alljährliche Treck aus dem Wirtschaftsmoloch Johannesburg an die Küste. Lange Karawanen von Geländewagen und Limousinen rollen nun die fast 1.500 Kilometer nach Kapstadt hinunter – und sorgen hier nicht nur für volle Straßen und Strände sondern oft auch überhöhte Preise in den Restaurants.
 
Ich verhalte mich gegenüber dem Ansturm wie bei einer überhitzten Börse - und ziehe in eine andere Richtung. Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl als im Auto durch die Weite des Swartlands, der Kornkammer des Westkaps, und später durch das Namaqualand Richtung Namibia zu jagen, auch wenn die Temperaturen gleich hinter der ersten Bergkette rasch über die 30 Grad-Marke klettern . Hier fliegt die Straße unter den Rändern, ohne dass der Horizont sich je zu ändern scheint. Eine Landschaft aus bizarren Wolkentürmen, aus Sternen, Stille, Weite und Einsamkeit, die die Menschen im südlichen Afrika nachhaltig geprägt hat – und dem Europäer heute ein daheim längst verloren gegangenes Freiheitsgefühl beschert.
 
Wer am späten Morgen in Kapstadt aufbricht, erreicht selbst mit ein paar Zwischenstopps den träge dahinfließenden Oranje, den Grenzfluss zu Namibia, problemlos vor Einbruch der Dunkelheit. Oft staut sich hier an seinen Ufern die Hitze zwischen den malerischen Hügelketten. Etwas weiter stromauf liegt in einer Flusswindung die zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründete Missionsstation Pella mit ihrer kleinen, weißgetünchten Kirche und einem Hain von Dattelpalmen. Selbst um Mitternacht fällt das Thermometer hier im Sommer selten unter 25 Grad. Die einspurige National Road schneidet nun derart grade durchs weite Land, dass man nachts die Lichter der Laster oft lange vor dem Passieren in der Ferne aufflackern sieht.
 
Nach rund 1000 Kilometer Fahrt ist schließlich die Abzweigung nach Westen erreicht, hinunter zum kalten Atlantik, dorthin, wo Namibia jeden Kilometer noch ein wenig trockener wird, bis die Farmzäune links und rechts der Straße enden und die Namib beginnt, die Wüste mit den höchsten Sanddünen der Welt, aus deren Nebel sich am Ende Lüderitzbucht wie eine koloniale Fata Morgana schält. Unvergesslich bleibt das bernsteinfarbene milde Licht, das in den beiden Stunden vor dem Sonnenuntergang die Halbwüste durchglüht. Zu arm ist unsere Sprache, um all die Brauntöne dieser Urlandschaft zu beschreiben. Am schönsten ist das südliche Afrika vielleicht dann, wenn die Sonne, wie jetzt im Hochsommer, über die Weite der Landschaft in eine dunkle, gewitterschwangere Wolkenbank scheint. Doch genauso schnell wie die Sonne am Morgen emporsteigt, versinkt sie am Abend.
 
Wie ein Stein fällt die Dunkelheit auf Afrika.
von Wolfgang Drechsler