Die beliebtesten Zweitwohnsitze im Ausland

Die beliebtesten Zweitwohnsitze im Ausland

Dort leben zu können, wo andere Urlaub machen, ist für viele ein Traum. Um sich diesen zu erfüllen, gibt es viele Möglichkeiten: einen Job mit Reisetätigkeit, Auswanderung oder Zweitwohnsitz. Wir widmen uns Letzterem und stellen Ihnen nachfolgend vor, was ein Zweitwohnsitz überhaupt ist, was dabei zu beachten ist und wo die Deutschen diesen am liebsten haben.

Was ist ein Zweitwohnsitz?

Im Mietrecht ist der Hauptwohnsitz als ein Ort, an dem „eine Person länger als sechs Monate lebt“, definiert. Der Hauptwohnsitz ist laut Steuergesetz der Lebensmittelpunkt. Daher stellt sich für die meisten Menschen die Frage nach Haupt- oder Zweitwohnsitz nicht. Anders sieht es bei Menschen aus, die aus beruflichen oder privaten Gründen an verschiedenen Orten leben. Neben Ihrem Hauptwohnsitz haben Sie auch einen Zweitwohnsitz. Studierende oder Praktikanten, die noch bei ihren Eltern wohnen, haben in der Regel am Studienort eine Zweitwohnung – auch die eigene Ferienwohnung gilt als Zweitwohnung. Wenn Sie jedoch ins Ausland ziehen (auswandern) wollen, sollten Sie sich das zweimal überlegen, bevor Sie Deutschland den Rücken kehren. Wenn Sie Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen, können Sie erhebliche Steuer-, Pflege- oder Riester-Einbußen erleiden. Deshalb entscheiden sich die meisten für einen ausländischen Zweitwohnsitz, in dem Ferien und Urlaubszeiten verbracht werden können.

Die fünf beliebtesten Zweitwohnsitze

Entscheidet man sich für einen Zweitwohnsitz, spielen dafür meist berufliche oder private Gründe eine Rolle. Alleine unter den Deutschen besitzen 1,25 Millionen Ferienwohnungen im EU-Ausland. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige der beliebtesten Auslandswohnsitze vor:

  • Spanien: Über 19 Tausend Deutsche besitzen Immobilien auf Mallorca und genießen das ganzjährig milde Mittelmeerklima. Nicht umsonst wird die Insel als 17. Bundesland bezeichnet.
  • Südafrika: In der Metropole Kapstadt besitzen rund 100.000 Deutsche einen Zweitwohnsitz – in ganz Südafrika sogar 200 Tausend. Gründe sind das Klima und die relativ günstigen Unterhaltskosten.
  • Schweiz: Die Schweiz ist als nicht EU-Land auch als Steueroase bekannt. Viele Grenzdeutsche arbeiten also dort, pendeln entsprechend und haben ihren Erstwohnsitz aber in Deutschland.
  • Dänemark: Das Land im Norden ist aufgrund der Lage zwischen Nord- und Ostsee beliebt, aber auch aufgrund der besseren Einkommensmöglichkeiten. Auch hier steht meistens der berufliche Aspekt im Vordergrund.

Schweden: Der Zweitwohnsitz in Skandinavien ist für viele der Traum einer Holzhütte im Wald – hier sind tatsächlich Ruhe und Erholung vordergründig.

Geschrieben von : Chef