Als Austragungsorte wurden zehn Stadien in neun Städten ausgewählt:
Kapstadt African-Renaissance-Stadion (im Bau) 68.000 Sitzplätze
Neuesten Meldungen zufolge wird dieses umstrittene Stadium nun doch gebaut. Mit einer geschäzten Investition von 1.6 Milliarden Rand (Euro 200 Millionen ) soll das Projekt auf dem derzeitigen Metropolitan Golfkurs in Green Point erbaut werden. Die Lage mitten in der Stadt, in unmittelbarer Nachbarschaft zur V&A Waterfront, würde verkehrstechnisch von Vorteils sein, müssten doch die Besucher nicht kilometerweit anreisen.
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Durban King-Senzangakhona-Stadion (im Bau) 70.000 Sitzplätze
Das King-Senzangakhona-Stadion ist ein Fußballstadion im südafrikanischen Durban. Es ist nach dem Zulu-Häuptling Senzangakona benannt und wird für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gebaut. Das neue Stadion wird an die Stelle des alten King's-Park-Stadion für etwa 1,6 Mrd. Rand errichtet und soll nach der Vollendung 70.000 Zuschauern Platz bieten. Architektonisch interessant sind außerdem zwei etwa 100 m hohen Stahlbögen, die die multifunktionale Sportstätte überspannen.
Johannesburg FNB-Stadion/Soccer City 95.000 Sitzplätze
Das FNB-Stadion ist das größte Stadion Südafrikas und befindet sich im Süd-Westen Johannesburgs nahe dem Messezentrum NASREC und dem Township Soweto. Im Jahre 2010 wird dieses Stadion der Austragungsort des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sein. Das Stadion, welches nach der First National Bank benannt ist, ist ein reines Fußballstadion und bietet derzeit Platz für ca. 80.000 Zuschauer. Es soll bis zur WM komplett überdacht sein und bis zur einer Kapazität von ca. 95.000 Plätze ausgebaut werden. Zur Zeit finden hier die Heimspiele des südafrikanischen Fußball-Vereins Kaizer Chiefs statt
Johannesburg Ellis-Park-Stadion 70.000 Sitzplätze
Das Ellis-Park-Stadion (englisch Ellis Park Stadium) ist ein Stadion in der südafrikanischen Stadt Johannesburg in der Provinz Gauteng. Darin fand das Finale der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 1995 statt, das der Gastgeber Südafrika gegen Neuseeland mit 15:12 n.V. gewann. 1982 wurde das Stadion modernisiert und seitdem können 60.000 Zuschauer die Spiele besuchen. Im Stadion finden Fußball- und Rugbyspiele sowie Musik-Veranstaltungen statt. Das Ellis Park Stadium ist der Mittelpunkt in einem großen Sportpark im Osten von Johannesburg. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das Leichtathletik-Stadion von Johannesburg, das Tennis Standard Bank Stadium und das Olympische Schwimmstadion. Das Stadion ist vorgesehen für eines der Halbfinals der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Bis dato soll das Stadion ein weiteres mal modernisiert werden und um 10.000 auf 70.000 Sitze erweitert werden. Die Oberränge im Norden und Süden des Stadions hinter den beiden Toren sollen ausgebaut werden.
Bloemfontein Free-State-Stadion 40.000 Sitzplätze
Nelspruit Mbombela-Stadion (im Bau) 40.000 Sitzplätze
Im Jahr 2010 wird dieses Stadion einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sein. Die Fertigstellung des Stadions ist für Juni 2007 geplant. Das Stadion bietet dann 40.000 Zuschauern Platz. In der Stadt Nelspruit leben 475.000 Einwohner.
Polokwane Peter-Mokaba-Stadion 40.000 Sitzplätze
Der Namenspatron dieser Sportstätte, Peter Mokaba hat während des Apartheid-Regimes als politischer Aktivist Aufmerksamkeit erregt. Auch hier werden nur kleinere Umbauten nötig sein.
Port Elizabeth Nelson-Mandela-Bay-Stadion (im Bau) 50.000 Sitzplätze
Pretoria Loftus-Versfeld-Stadion 52.000 Sitzplätze
Das Loftus-Stadion ist ein Stadion im Zentrum von Pretoria in Südafrika. In diesem Stadion werden im Jahr 2010 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Es hat derzeit ca. 45.000 überwiegend nicht überdachte Sitzplätze und wird bis zur WM komplett modernisiert. Das Stadion ist momentan Heimstätte des südafrikanischen Rugby-Vereins Blue Bulls sowie des Fußballvereins Supersport United.
Rustenburg Royal-Bafokeng-Stadion 40.000 Sitzplätze
Das Royal Bafokeng Stadium wurde als Austragungsort für den Rugby Worldcup in 1995 erbaut. Benannt wurde es nach der ansässigen Royal Bafokeng Nation. Für den 2010 Worldcup sind nur kleinere Renovationen notwendig um einen Internationalen Standard zu gewährleisten. Eine elektronische Anzeigetafel, modernes Flutlicht und ein neue Lautsprecheranlage sind die einzigen nennenswerten Verbesserungen von nöten um die Spiele austragen zu können.