Der Bau des größten Stadions in Durban sei bereits in Angriff genommen worden, in Planung ist unter anderem auch die Endspiel-Arena in Johannesburg.
Geschäftsführer Knut Göppert vom Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner sagte, zur Zeit seien zwölf Mitarbeiter mit den Projekten in Südafrika betraut. In der "heißen Phase" wolle man die Zahl jedoch verdoppeln. Das Ingenieurwesen in Südafrika sei hoch entwickelt, daher gebe es keine Probleme bei der Zusammenarbeit auf die Entfernung.
Südafrika schafft es bis zur WM !
Göppert bezeichnete die Abläufe in Südafrika zwar nicht als problemlos, doch könne er den allgemeinen Befürchtungen, Südafrika würde es nicht bis zur WM schaffen, nicht zustimmen. Es bestehe die Hoffnung, das Stadion in Kapstadt bis zum Konföderationen-Pokal 2009 fertig zu stellen. "Zur Weltmeisterschaft werden die vier Stadien definitiv fertig sein", so Göppert.
Der Geschäftsführer des Ingenieurbüros bezifferte die Investitionssumme auf rund 200 Millionen Euro pro Stadion. Bereits 2002 hatte das Büro in Asien zwei der WM-Stadien geplant. Einige der Ingenieure waren schon am Bau des Olympiastadions in München sowie des Gottlieb-Daimler-Stadions in Stuttgart beteiligt.