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Desmond Tutu zieht sich zurück
Datum: 26.07.10
Während der WM stand das aktive 1,65 Meter große Energiebündel noch im Rampenlicht – nun kündigt der Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Erzbischof von Kapstadt seinen Rückzug ins private Leben an. „Ich möchte etwas mehr Ruhe“ sagte Desmond Tutu bei der Pressekonferenz in Kapstadt. Nach seinem 79. Geburtstag am 7. Oktober wird er noch bis zu seinem endgültigen Rückzug im Februar 2011 einmal wöchentlich im Büro erscheinen. Zugesagte Interviews wird er noch wahrnehmen, jedoch keine neue Projektanfragen oder Patenschaften antreten.
Der ehemalige anglikanische Erzbischof Kapstadts spielt in Südafrika eine zentrale Rolle. Aufgrund seines ehrgeizigen Engagements gegen die Rassentrennung und für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung während des Apartheidsregimes wurde ihm 1984 der Friedensnobelpreis verliehen. Später wurde er Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika.
Die Zeiten, in denen er von einer Konferenz zur nächsten hetzt, sind nun vorbei. Vorrang hat nun seine Frau Leah, mit der er seit 1955 verheiratet ist. Gerne will er ihr ab jetzt jeden Morgen eine heiße Tasse Schokolade ans Bett bringen und mehr Zeit mit der Familie, den Kindern und den Enkelkindern verbringen. Er möchte im Kreise der Familie älter werden und mehr Zeit für Dinge haben, für die ihm bislang die Ruhe fehlte.
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„Ich möchte etwas mehr Ruhe“ sagte Desmond Tutu bei der Pressekonferenz in Kapstadt. Nach seinem 79. Geburtstag am 7. Oktober wird er noch bis zu seinem endgültigen Rückzug im Februar 2011 einmal wöchentlich im Büro erscheinen. Zugesagte Interviews wird er noch wahrnehmen, jedoch keine neue Projektanfragen oder Patenschaften antreten.